rechts|40px In der Liste der Kulturdenkmale in Wertheim sind die Kulturdenkmale der Stadt Wertheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.
Aufgrund der Größe ist die vorliegende Liste der Kernstadt Wertheim in die Liste der Kulturdenkmale in Wertheim (Ortsteile) mit ihren fünfzehn Ortsteile Bettingen, Dertingen, Dietenhan, Dörlesberg, Grünenwört, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Mondfeld, Nassig, Ödengesäßer Hof, Reicholzheim, Sachsenhausen, Sonderriet, Urphar und Waldenhausen geteilt.
Legende
Kulturdenkmale Wertheim Wertheim besticht durch eine imposante topografische Lage am Zusammenfluss von Main und Tauber. Sie brachte der Stadt aber immer wieder auch erhebliche Hochwasserprobleme. Die mächtige Ruine, eine der größten Burganlagen Deutschlands, bekrönt die Altstadt. Sie wurde als Mittelpunkt der Herrschaft der Wertheimer Grafen zwischen den Territorien von Würzburg und Mainz im frühen 12. Jh. errichtet. Die Siedlung am Fuß der Burg, erstmals 1192 als „suburbium castri“ genannt, erhielt 1306 Stadtrechte. Die Stadt blieb bis 1806 im Besitz der Fürsten von Löwenstein-Wertheim, die Hofhaltung wanderte später von der Burg in einen Barockbau im Süden der Stadt. Die dreieckige mittelalterliche Stadtanlage wird im Süden mit der Neustadt und jenseits der Tauber mit dem Fischerviertel ergänzt. Von der Stadtmauer und den Schenkelmauern zur Burg ist vieles erhalten geblieben. Gerade die Stadttürme (Spitzer, Roter und Weißer Turm) bestimmen zusammen mit der Burgruine die weithin sichtbare Stadtsilhouette. Dominanten sind weiterhin die gotische Stiftskirche und die benachbarte spätgotische Kilianskapelle sowie der Spätrenaissancebau der fürstlichen Verwaltung am Schlossberg. An der Tauber prägend vor allem die schmalen, kleinen Fischerhäuser das historische Stadtbild. Von der Blütezeit der Stadt im 16. Jh. – Tuchmacherei, Weinbau und -handel sowie die Schifffahrt brachten wirtschaftlichen Wohlstand – zeugen zahlreiche stattliche Fachwerkhäuser mit reichem Zierfachwerk. Besonders auffällige und prächtige Häuser stehen an den alten Fernhandelstraßen des Maintals, die den Stadtkern durchschneiden und sich am Marktplatz kreuzen. Der historische Baubestand ist insgesamt sehr geschlossen und hochwertig. Während der alte Stadtkern hauptsächlich vom Fachwerk bestimmt wird – Ausnahmen sind nur die öffentlichen Großbauten – so zeigt sich das Erweiterungsviertel des 19. Jhs. am linken Tauberufer in einem ganz anderen Bild. Die in großherzoglich-badischer Zeit entstandenen Bauten, z. B. die kath. Kirche und die Schule sind im landschaftstypischen tiefroten Sandstein des Spessarts ausgeführt und korrespondieren damit mit der Burg auf der gegenüberliegenden Seite. Als hochwertiger historischer Stadtkern reiht sich Wertheim neben Freudenberg und Miltenberg in die Kette bedeutender Stadt- und Burganlagen des Maintals ein.
Weitere erhaltenswerte Gebäude Bettingen
Wertheim
Dertingen
Dietenhan
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Nassig
Reicholzheim
Sachsenhausen
Weblinks
Quellen
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