Das Schloss Raitenbuch ist ein Schlossbau in Raitenbuch, einer Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-163-1 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.Ehemaliges Jagdschloss der Fürstbischöfe von Eichstätt, Weiherhausanlage, Wohngebäude, Bayerische Denkmalliste, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 24. September 2016). Die Überreste des mittelalterlichen Burgstalls sind zudem als Bodendenkmal (Nr. D-5-7032-0105) ausgewiesen.
Der Schlossbau mit der postalischen Adresse Hauptstraße 8 befindet sich am Rande des Ortes westlich des Ortskerns auf einer Höhe von .Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Der zweigeschossige, unregelmäßige Satteldach- und Halbwalmdachbau mit kurzem Querflügel besitzt ein hohes Speichergeschoss. Teile der Burggrabenbefestigung und die Schlossmauer mit Resten eines Torbaus, jeweils aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, sind erhalten geblieben.
Das Schloss wurde 1414 erstmals erwähnt, als Ulrich Rieder das Anwesen erwarb. 1469 erwarb Bischof Wilhelm von Reichenau das Gebäude. Am Schloss befand sich wohl eine Weiheranlage, von der heute nur noch ein trockengelegter Graben übrigblieb. Ein Umbau des Schlosses fand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts statt. Ein befestigtes Wappen gibt das Jahr 1769 an. Nach 1806 wurde das Bauwerk als Rentamt genutzt. Abgerufen am 18. März 2022.
Literatur
Weblinks
Lage des Schlosses im
Einzelnachweise
Raitenbuch Kategorie:Bauwerk in Raitenbuch Kategorie:Baudenkmal in Raitenbuch Kategorie:Ersterwähnung 1414