Stephanie Senge (* 1972 in München) ist eine deutsche Künstlerin, die in Berlin lebt.

Senge studierte von 1996 bis 2003 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Olaf Metzel. Ihre künstlerische Arbeit, die Skulpturen, Installationen, Fotografien, Gemälde sowie Aktionen im öffentlichen Raum umfasst, widmet sich der aktuellen Konsumkultur in ihrer globalen Ausprägung. Senge reflektiert die ambivalente Rolle von Konsumprodukten, die einerseits lustvolle Sinnstifter, andererseits zynische Ressourcenverschwendung sein können.

Einzelausstellungen in Museen (Auswahl) 2008: „Der starke Konsument“, Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe 2010: Müpa Budapest (Museum Ludwig Budapest) 2015: „Jetzt noch mehr Inhalt“, Museum für konkrete Kunst Ingolstadt

Auszeichnungen (Auswahl) 2004: Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds 2005: DAAD-Stipendium Japan 2005: Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München 2008: Arbeitsstipendium MuseumsQuartier Wien

Bücher 2013: Der starke Konsument. Ikebana als Wertschätzungsstrategie. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg (mit Texten von Bazon Brock, Bernhart Schwenk, Peter Weibel) 2015: Konsumidealismus. Verlag für moderne Kunst, Wien (mit Texten von Bazon Brock, Miriam Fuggenthaler, Simone Schimpf, Wolfgang Ullrich)

Weblinks Künstlerwebsite ZEIT-Artikel Konsum ist ihr Gemüse

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