mini|hochkant|Stammwappen derer von Troschke Ernst Freiherr von Troschke (* 6. April 1859 in Fürstenflagge, Kreis Naugard; † 21. März 1922 in Stettin; vollständiger Name: Ernst Friedrich Carl Theodor von Troschke)Walter von Hueck et al.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser A. (Uradel). 1969. Band VII, Band 44 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1969, S. 501. war ein preußischer Verwaltungsjurist und Landrat.
Leben Ernst von Troschke war ein Angehöriger der uradligen Familie von Troschke. Er war der Sohn des Gutsbesitzers Emil Eduard Oskar Ludwig von Troschke (1818–1900) und der Julia Friederike von Plötz.CompGen e. V. Berlin (Hrsg.): Maximilian von Troschke war ein Jüngerer Bruder. Sein Großvater Ernst von Troschke auf Fürstenflagge war zuletzt Generalleutnant, der Urgroßvater Ernst Freiherr von Troschke auf Fürstenflagge Generalmajor.
E. von Troschke wurde zunächst Regierungsassessor und amtierte von 1894 bis 1907 als Landrat im Kreis Anklam der Provinz Pommern. Von 1908 bis ungefähr 1918 wirkte er als Oberregierungsrat in Stettin.Hartwin Spenkuch (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 8/II. In: BBAW (Hrsg.): Acta Borussica. N. F. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S. 658. (PDF; 2,19 MB). Freiherr von Troschke war seit 1900 durch Erbe Besitzer des pommerschen Rittergutes Fürstenflagge. Dieses umfasste 1914 etwa 566 ha, davon 39 ha Forsten.Ernst Seyfert: Güter-Adreßbuch für die Pommern. Verzeichnis. . Handbuch der Königlichen Behörden. In: Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band I, 4. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 46 f.
Ernst Freiherr von Troschke war verheiratet mit Else von Bonin (* 1874 in Berlin; † 1952 in Ihlienworth). Die beiden hatten drei Töchter und einen Sohn. Ihre Tochter Ilse von Troschke wurde Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz.Horst-Peter Wolff: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in nursing history. Band 2, Urban & Fischer, München 2001, ISBN 978-3-437-26670-6, S. 222.
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft (D.A.G.). Teil A (Uradel). 1942. Jahrgang 92, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 528. Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser A. (Uradel). 1969. Band VII, Band 44 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1969, S. 501. Hartwin Spenkuch: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Band 8/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S. 658.
Einzelnachweise
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