Gino ist ein deutscher Experimentalfilm aus dem Jahre 1960 des Stuttgarter Nervenarztes Ottomar Domnick, mit dem Jörg Pleva schlagartig bekannt wurde.

Handlung Gino, ein sechzehnjähriger Gastarbeiterjunge, wird eines Tages von seinem Chef, einem wohlangesehenen Besitzer eines Steinbruchs, damit beauftragt, dessen geschiedene Ehefrau zu überwachen. Der Junge lässt sich darauf ein und findet eines Tages Gefallen an der deutlich älteren Dame, die sich mit Erfolg als Romancière versucht. Bald wird die Neigung erwidert, und doch ist der schreibenden Ex-Gattin klar, dass auf dieser Beziehung kein Segen ruhen kann, zu unterschiedlich sind beider Welten und zu verschieden ist die daraus resultierende Möglichkeit einer gemeinsamen Kommunikation. Gino träumt von einem Sportwagen, und so erlaubt sie ihm eines Tages, sich hinter das Steuer ihres teuren Pkw zu setzen. Schließlich kommt es zu einem schweren Unfall, bei dem Gino ums Leben kommt.

Produktionsnotizen Gino durchlief die FSK-Prüfung am 20. Juli 1960 und wurde am 2. September 1960 in Frankfurt am Main uraufgeführt.

Kritiken

Paimann’s Filmlisten resümierte: „Wieder ein, statt künstlerischem Neuland Überspitztheiten bietender, mit wenig filmgewandter Kammerspielbesetzung und -ausstattung, Dialogfragmenten, Romanzitaten, akustischen wie optischen Unterstreichungen gepflegte Langeweile verbreitender und nur Freunde des vom Herkömmlichen Abweichenden leidlich interessierender Versuch.“

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1960 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Experimentalfilm Kategorie:Filmdrama