mini|Rai San’yō Die Rai () waren eine japanische Familie von berühmten Gelehrten und Dichtern, die im 18. und 19. Jahrhundert aktiv waren.

Genealogie Shunsui (; 1746–1816), geboren in Aki, ging 1766 nach Osaka und studierte dort unter dem Konfuzianisten und Dichter Katayama Hokkai (; 1723–1790). Er wurde 1781 Konfuzianist des Hiroshima-han und war später an der Residenz des Han in Edo tätig. Er war auch Lehrer an der Shōhei-Schule (). Er ist der Autor zahlreicher geschätzter historischer Werke: Fushin-shi, Shiyū-shi (), Ittoku-roku, Zaishin-kiji (), Zaikō-kiji, Takehara-bunchū, Shunsui-ikō (), Gakutō-ben (), Geibikōgi-den () und anderer. San’yō (; 1780–1832), Shunsuis Sohn, war ein bedeutender Historiker. In seinen beiden Hauptwerken, Nihon-gaishi () und Nihon-seiki (), setzte er sich für die Wiederherstellung der kaiserlichen Macht ein. Mikisaburō (; 1825–1859), San’yōs dritter Sohn, lebte in Kyōto und führte die Ideen seines Vaters fort. Zusammen mit Yanagawa Seigan und Umeda Umbin (; 1815–1859) setzte er sich für die Wiederherstellung der kaiserlichen Macht ein. Von Kaisers Kōmei erhielt er den Auftrag, Tokugawa Nariaki des Mito-han für die Vertreibung der Ausländer zu gewinnen. Dies wurde jedoch dem Kanzler des Shōguns, Ii Naosuke bekannt, der ihn mit 30 Anhängern festnehmen ließ.Dies geschah im Rahmen der Verhaftungen während der Ansei-Säuberung. Mikisaburō wurde nach Edo gebracht und enthauptet.

Anmerkungen

Literatur Suzuki, Toshihiko (Hrsg.): Nihon daihyakka zensho (Denshibukku-han). Shogakukan, 1996. Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910. Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8.

Kategorie:Geschichtsschreibung (Japan)