Als Mussar-Literatur (auch Musar-Literatur) werden bestimmte jüdische theologische und philosophische, oft volkstümlich gestaltete Texte ethisch-moralischen Inhalts bezeichnet. Sie sind orientiert an den Vorschriften der Tora und seit dem 13. Jahrhundert bekannt.
Viele Autoren von Mussar-Werken waren Kabbalisten oder von der Kabbala geprägt.Mark Elber: The everything Kabbalah book. Adams Media, 2006, S. 132 Die Musar-Werke bestimmten häufig die religiöse Haltung der jüdischen Leser und deren Ausübung im täglichen Leben.Gabriella Samuel: The Kabbalah handbook. Tarcher, 2007, S. 228f.
Geprägt von den Inhalten der Mussar-Literatur entstand im 19. Jahrhundert die Mussar-Bewegung.
Werke Chovot ha-Levavot (Die Pflichten des Herzens), von Rabbi Bachja ibn Pakuda Mesillat Yesharim (Der Pfad der Gerechten), von Rabbi Mosche Chaim Luzzatto Quelle:nach Yeshayahu Leibowitz, Eliezer Goldman: Judaism, human values, and the Jewish state. Harvard 1992, S. 92
Einzelnachweise
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