Der Saikai-Nationalpark (jap. , Saikai Kokuritsu Kōen) erstreckt sich über die westlichen Meeresgebiete (saikai) in der Präfektur Nagasaki der Region Kyūshū, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln. Die Landfläche des seit 16. März 1955 bestehenden Nationalparks umfasst mehr als 400 Inseln. Die größten Inseln sind Fukue-jima und Nakadōri-jima, die zu den Gotō-Inseln gehören, sowie die beiden küstennahen Inseln Hirado-jima und Ikitsuki-jima. Zum Nationalpark gehört ebenfalls die küstennahe Inselgruppe Kujūkushima. mini|rechts|Gotō-Inseln

Flora und Fauna Der Nationalpark bietet mit seinen abwechslungsreichen geographischen Bedingungen Platz für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Die Landfläche ist hauptsächlich mit immergrünem Sekundärwald aus Scheinkastanien, Eichen und Kamelien bedeckt. Viele Zugvögel ziehen durch den Park. Die Küstenlinie weist artenreiche Wattflächen auf. Vor der Küste liegen Korallenriffe, in denen sich unter anderem Steinkorallen der artenreichen Gattung Acropora finden. Zudem wachsen Seegras und Algen wie Sargassum fulvellum und Ecklonia cava, die die Artenvielfalt fördern.Characteristics of Saikai National Park, Umweltministerium, abgerufen am 6. Januar 2022

Tourismus Die jährlichen Besucherzahlen standen zuletzt bei 4,64 Millionen (Stand 2013).

Galerie

Weblinks

Saikai-Nationalpark, Umweltministerium (englisch) Karte des Saikai-Nationalparks, Umweltministerium (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Nationalpark in Japan Kategorie:Nationalpark in Asien Kategorie:Geographie (Präfektur Nagasaki) Kategorie:Schutzgebietsgründung 1955