mini|Ingrid Brodnig (2025)

Ingrid Brodnig (* 9. November 1984 in Graz) ist eine österreichische Journalistin und Publizistin. Sie verfasst eine regelmäßige Kolumne für die Tageszeitung Der Standard.

Leben Brodnig studierte „Journalismus und Unternehmenskommunikation“ an der FH Joanneum in Graz. Danach arbeitete sie für das Stadtmagazin Falter, anschließend als Redakteurin des Nachrichtenmagazins Profil mit Schwerpunkt auf Medien- und Digitalthemen. Im Februar 2017 verließ sie die Redaktion von Profil, um sich „als Publizistin und digitale Expertin selbständig zu machen“.Digital-Expertin Ingrid Brodnig verlässt das „profil“, Wiener Zeitung, 16. Januar 2017. Bis 2023 verfasste sie für Profil eine Kolumne über digitale Themen. Seit Mai 2024 ist sie Kolumnistin der Tageszeitung Der Standard.

Brodnigs Arbeitsschwerpunkt sind digitale Themen. In ihrem ersten Buch, Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert, thematisiert sie die Anonymität im Internet.Rezension: ‚Der unsichtbare Mensch‘ von Ingrid Brodnig, Leonhard Dobusch, 13. Februar 2014 In ihrem zweiten Buch, Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können, geht die Journalistin auf die Kommunikationsprobleme, wie zum Beispiel Hassrede,Das Internet ist kein egalitärer Raum: Ingrid Brodnig über Hate Speech und Wut im Internet, Ingrid Brodnig, 19. Januar 2016 des Internets ein, analysiert sie und gibt Tipps, wie man im Internet darauf reagiert.6 Tipps für bessere Diskussionen im Netz, Bento, 25. April 2016 Aufgrund ihres Themenschwerpunkts wird sie von vielen Medien dazu interviewt.„Dass man online ausrastet, ist vielleicht das Natürlichste der Welt“, Die Zeit, 22. April 2016

Brodnig gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde. Im April 2017 wurde sie von der österreichischen Bundesregierung zur digitalen Botschafterin (Digital Champion) Österreichs in der EU ernannt.derStandard.at: Regierung beauftragt Ingrid Brodnig mit Digital-Bewusstseinsbildung, Artikel vom 10. April 2017, abgerufen am 10. April 2017. Bis Februar 2022 war Ingrid Brodnig Mitglied in der von der Bundesregierung unter Bundeskanzler Nehammer eingesetzten GECKO-Kommission.Erstes Mitglied steigt aus Gecko-Kommission aus. Heute.at, 6. Februar 2022.

Auszeichnungen Spitze-Feder-Förderpreis (2007) European Young Journalist Award (2008) Förderpreis für Bildungsjournalismus (2012) Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2016), Sonderpreis für Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun könnenorf.at – Milanovic erhält Kreisky-Preis für das Politische Buch 2016. Artikel vom 3. Jänner 2017, abgerufen am 3. Jänner 2017. Medienjournalistin des Jahres (2021), verliehen von der Zeitschrift Der Österreichische Journalist Kolumnistin des Jahres (2023), verliehen von der Zeitschrift Der Österreichische Journalist Preis der Stadt Wien für Publizistik (2026)

Veröffentlichungen mini|hochkant|Ingrid Brodnig (2019) Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert. Czernin, Wien 2014, ISBN 978-3-7076-0483-2. Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können. Brandstätter Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-7106-0035-7. Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren. Brandstätter Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-7106-0160-6.

Übermacht im Netz: Warum wir für ein gerechtes Internet kämpfen müssen, Brandstätter Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-7106-0366-2. Mit Marie-Pascale Gafinen: Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online, Brandstätter Verlag, Wien 2021, ISBN 978-3-7106-0520-8. Wider die Verrohung. Über die gezielte Zerstörung öffentlicher Debatten: Strategien & Tipps, um auf Emotionalisierung und Fake News besser antworten zu können. Brandstätter Verlag, Wien 2024, ISBN 978-3-7106-0812-4. Mit Florian Klenk (Hg.), Gabi Waldner (Hg.), Armin Wolf (Hg.): Praktischer Journalismus. Ein Lehrbuch für den Berufseinstieg und alle, die wissen wollen, wie Medien arbeiten. Falter Verlag, Wien 2024, ISBN 978-3-99166-007-1. Feindbild Frau. Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden – und was wir alle dagegen tun können. Brandstätter Verlag, Wien 2026, ISBN 9783710609428.

Weblinks

Offizielle Webpräsenz

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Österreich) Kategorie:Journalist (Österreich) Kategorie:Person (Graz) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau Kategorie:Medienjournalist Kategorie:Person (Falter, Wochenzeitung) Kategorie:Person (Der Standard)