Ferdinand „Ferry“ Wilhelm Gebauer (* 28. Mai 1901 bei Wien; † 4. Oktober 1981 in Wien) war ein Komponist und Musikverleger.

Leben mini|hochkant|Grabstätte von Ferry Wilhelm Gebauer Gebauer wurde von seinen Eltern als Musiker, an der Wiener Volkshochschule in Harmonielehre und von Carl Michael Ziehrer ausgebildet, dann in Berlin von Jean Nadolowitsch (1875–1966) und Rosa Papier (1859–1932) als Opernsänger. Er komponierte über 2000 Werke, davon etwa 1000 Märsche, zahlreiche Wienerlieder und wurde deshalb auch als „Marschkönig“ betitelt. Darüber hinaus war er Besitzer eines eigenen Musikverlages. Er wohnte etwa von 1940 anErstmalige Eintragung in Lehmanns Wiener Adressbuch, dort als Dichter bezeichnet Jahrzehnte lang in Wien 2., Kleine Stadtgutgasse 12, Hoftrakt,Eigene Beobachtung; Wolfgang J. Kraus. unweit des Pratersterns und des Wiener Praters.

Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem von der Stadt Wien ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 40, Grab 145) bestattet. Seine wesentlich jüngere Ehefrau Gertrude, geb. 1923, wurde 1993 im gleichen Grab beigesetzt.

Literatur Hans Havelka: Zentralfriedhof (= Wiener Bezirkskulturführer. Band 30). Jugend & Volk, Wien [u. a.] 1983, S. 54. Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2063 (online).

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