Maya Rehberg, fälschlicherweise gelegentlich auch Maja, (* 28. April 1994 in Bad Segeberg, Schleswig-Holstein) ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat, aber auch Mittel- und Langstrecke sowie Cross läuft.

Berufsweg Maya Rehberg machte 2013 ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,4Anne Pamperin: Norderstedt: Maya Rehberg zieht es in die USA, auf: abendblatt.de, vom 24. Juli 2013, abgerufen am 22. Juli 2016. am Städtischen Gymnasium (STG)J. Stolten: , auf: stg-segeberg.de, abgerufen am 23. Juli 2016. in Bad Segeberg. Dank eines einjährigen Stipendiums nahm sie im Sommer am Iona College in New Rochelle (New York State) ein Mathematikstudium auf. Nach ihrer Rückkehr begann sie Mitte Oktober 2014 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Studium der Physik des Erdsystems.Anne Pamperin: Maya Rehberg verlässt SC Rönnau 74 nach 16 Jahren, Leichtathletik, auf: abendblatt.de, vom 13. November 2014, abgerufen am 22. Juli 2016.Homepage

Sportliche Laufbahn Seit ihrem vierten Lebensjahr ist Rehberg Mitglied im Sportverein. Seitdem sie fünf Jahre alt ist betreibt sie Leichtathletik und spielte auch mal Handball, Fußball und Tennis.

Schon als A-Schülerin (W15) verbesserte Rehberg 2009 als A-Schülerin (W15) beim Weihnachtssportfest in Neubrandenburg den Hallenlandesrekord der weiblichen B-Jugend (U18) über 3000 Meter auf 10:00,85 min.Maya Rehberg läuft Hallen-Landesrekord, Leichtathletik, auf: abendblatt.de, vom 22. Dezember 2009, abgerufen am 22. Juli 2016.

2010 und 2011 wurde Rehberg sowohl Deutsche U18-Crosslauf-Meisterin als auch Deutsche U18-Meisterin über 3000 Meter.

2012 und 2013 folgten die Deutschen U20-Meistertitel über 3000 Meter und beim 2000-Meter-Hindernislauf.

International hatte Rehberg bis dahin vier Medaillen bei Crosslauf-Europameisterschaften in der U20-Klasse gewonnen und 2013 den 3. Platz bei den U20-Europameisterschaften in Rieti beim 3000-Meter-Hindernislauf belegt.

Während ihres Auslandsstudiums von 2013 bis 2014 bestritt sie mehrere Wettkämpfe mit dem College-Team.Maya Rehberg von New York nach Darmstadt, pm/sb, auf: leichtathletik.de, vom 17. November 2013, abgerufen am 22. Juli 2016. Zwischendurch holte sie sich durch einen 3. Platz bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Belgrad im Dezember 2013 mit der U20-Mannschaft ihre fünfte Medaille bei Crosslauf-Europameisterschaften. Zum Abschluss ihres Aufenthaltes belegte Rehberg im Juni 2014 bei den NCAA-Studentenmeisterschaften in Eugene (Oregon) im Finale des 3000-Meter-Hindernislaufes den 9. Platz, wobei sie ihre Zehn-Minuten-Marke mit 9:55,73 min unterbotAnne Pamperin: Den falschen Stab erwischt, Kaltenkirchen, auf: abendblatt.de, vom 16. Juli 2014, abgerufen am 22. Juli 2016.Silke Morrissey: Sieg für Roloff – U20-Weltrekord für Bromell, US-College-Meisterschaften, auf: leichtathletik.de, vom 14. Juni 2014, abgerufen am 22. Juli 2016. und mit dieser Zeit auch den von ihr gehaltenen schleswig-holsteinischen Landesrekord der Frauen verbesserte.Maya Rehberg knackt die Zehn-Minuten-Marke, Leichtathletik, pam, auf: abendblatt.de, vom 24. Juni 2014, abgerufen am 22. Juli 2016. Zuvor hatte Rehberg bei den regionalen US-Studentenmeisterschaften in Boston (Massachusetts) eine neue persönliche Hallen-Bestleistung über 3000 Meter in 9:24,51 min aufgestellt.Maya Rehberg mit Bestzeit in Boston, auf: shlv.de, vom 13. März 2014, abgerufen am 22. Juli 2016.

2014 startete Rehberg in der Altersklasse U23 und erreichte bei den deutschen Meisterschaften den 5. Platz im 3000-Meter-Hindernislauf und einen 4. Platz bei den Crosslauf-Europameisterschaften mit der Mannschaft.

2015 war sie Deutsche U23-Crosslauf-Meisterin und bei den Frauen Deutsche Crosslauf-Vizemeisterin. Beim 3000-Meter-Hindernislauf wurde Rehberg Deutsche Vizemeisterin und erreichte einen 6. Platz bei den U23-Europameisterschaften.

2016 stellte Rehberg zwei persönliche Bestleistungen auf, über 2000 und 3000 Meter Hindernis. Sie holte sich den deutschen Crosslauf-Meistertitel bei den Frauen und U23. Über 3000 Meter Hindernis wurde Rehberg Deutsche Vizemeisterin und kam bei den Europameisterschaften in Amsterdam ins Finale. Schließlich wurde sie für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert.

Rehberg gehört zum B-Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Maya Rehberg startet seit dem 1. Januar 2015 für den TSV Kronshagen / Kieler TB und war zuvor gut 16 Jahre beim SC Rönnau 74.

Ehrungen 2010 zeichnete der Kreisleichtathletikverband Segeberg Rehberg als Sportlerin des Jahres aus.Maya Rehberg ist Sportlerin des Jahres im Kreis Segeberg, Sport, pam, auf: abendblatt.de, vom 18. Februar 2011, abgerufen am 22. Juli 2016. 2012 und 2013 wurde sie von der Vereinigung „German Road Racers“ (GRR) als beste Nachwuchsläuferin benannt.Maya und Carmen Rehberg sind Preisträger der GRR, auf: shlv.de, vom 9. Dezember 2013, abgerufen am 22. Juli 2016.

Persönliche Bestzeiten Halle 3000 m: 9:24,51 min, Boston (USA), 9. März 2014 5000 m: 17:17,57 min, New York City (USA), 21. Februar 2014 Freiluft 3000 m: 9:15,39 min, Osterode am Harz, 19. Juni 2015 5000 m: 16:30,49 min, Bremen, 5. Mai 2013 2000 m Hindernis: 6:21,05 min, Kiel, 11. Mai 2016 3000 m Hindernis: 9:39,18 min, Prag, 6. Juni 2016 10 km Straßenlauf: 34:36 min, Kaltenkirchen, 1. Mai 2017

Erfolge national 2010: 4. Platz deutsche Jugendhallenmeisterschaften (1500 m) 2010: Deutsche Crosslauf-Meisterin (U18) 2010: Deutsche U18-Meisterin (3000 m) 2011: Deutsche Crosslauf-Meisterin (U18) 2011: Deutsche U18-Meisterin (3000 m) 2012: Deutsche U20-Meisterin (2000 m Hindernis und 3000 m) 2012: 8. Platz deutsche Meisterschaften (1500 m) 2013: Deutsche U20-Meisterin (2000 m Hindernis und 3000 m) 2013: Deutsche U23-Vizemeisterin (1500 m) 2013: Deutsche Vizemeisterin (3000 m Hindernis) 2014: 5. Platz deutsche Meisterschaften (3000 m Hindernis) 2014: 3. Platz deutsche Meisterschaften 10 km Straßenlauf (U23) 2015: Deutsche Crosslauf-Meisterin (U23) 2015: Deutsche Crosslauf-Vizemeisterin (Frauen) 2015: 3. Platz deutsche U23-Meisterschaften (1500 m) 2015: Deutsche Vizemeisterin (3000 m Hindernis) 2016: Deutsche Crosslauf-Meisterin (Frauen und U23) 2016: Deutsche Vizemeisterin (3000 m Hindernis)

international 2010: Crosslauf-Vizeeuropameisterin (U20-Mannschaft) 2010: 18. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20 Einzel) 2011: 3. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20-Mannschaft) 2011: 18. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20 Einzel) 2011: 12. Platz U18-Weltmeisterschaften (1500 m) 2012: 6. Platz U20-Weltmeisterschaften (3000 m Hindernis) 2012: Crosslauf-Vizeeuropameisterin (U20-Mannschaft) 2012: 3. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20 Einzel) 2013: 3. Platz U20-Europameisterschaften (3000 m Hindernis) 2013: 6. Platz U20-Europameisterschaften (5000 m) 2013: 3. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20-Mannschaft) 2013: 10. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U20 Einzel) 2014: 4. Platz Crosslauf-Europameisterschaften (U23-Mannschaft)

2015: 6. Platz U23-Europameisterschaften (3000 m Hindernis) 2016: Finale Europameisterschaften (3000 m Hindernis)

Weblinks

Athletenporträt auf leichtathletik.de Porträt der Sportschau EM 2016 Amsterdam Team-Broschüre des DLV, S. 42 Athleteninfos auf deutsche-olympiamannschaft.de des DOSB Wettkampfübersicht auf leichtathletik-datenbank.de

Einzelnachweise

Kategorie:Hindernisläufer (Deutschland) Kategorie:1500-Meter-Läufer (Deutschland) Kategorie:Crossläufer (Deutschland) Kategorie:Mittelstreckenläufer (Deutschland) Kategorie:Langstreckenläufer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1994 Kategorie:Frau