Die Ost-Ongul-Insel (von ) ist eine Insel vor der Prinz-Harald-Küste des ostantarktischen Königin-Maud-Lands. Sie gehört zur Inselgruppe Flatvær und liegt auf der Ostseite der Einfahrt zur Lützow-Holm-Bucht unmittelbar östlich des nördlichen Teils der Ongul-Insel.
Die Insel war 1946 von norwegischen Kartografen als Teil der Ongul-Insel kartiert worden, nachdem diese Luftaufnahmen der Lars-Christensen-Expedition 1936/37 ausgewertet hatten. Eine japanische Antarktisexpedition im Jahr 1957 hatte jedoch eine Meerenge zwischen der hier beschriebenen Insel und der Ongul-Insel entdeckt. Die Benennung erfolgte in Anlehnung an den Namen der benachbarten Insel. Ongul ist die norwegische Bezeichnung für einen Angelhaken.
Die Ost-Ongul-Insel ist Standort der japanischen Shōwa-Station.Yoshifumi Nogi: Linking up Antarctic observations between Japanese and international communities auf der Homepage des Japanischen Polarforschungsinstituts, abgerufen am 16. November 2019. Ein 1961 errichteter Steinmann, der an den während der 4. japanischen Antarktisexpedition verunglückten Shin Fukushima erinnert, steht als HSM-2 unter Denkmalschutz.HSM 2: Fukushima’s Rock Cairn auf der Website des Sekretariats des Antarktisvertrags (englisch).
Weblinks
East Ongul Island auf geographic.org (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Insel (Antarktika) Kategorie:Insel (Südlicher Ozean) Kategorie:Flatvær