mini|Tafel am Geburtshaus in Mureck Julius Zerzer (* 5. Jänner 1889 in Mureck, Steiermark; † 29. Oktober 1971 in Linz) war ein österreichischer Schriftsteller.
Leben Der Sohn eines Arztes war Professor an einem Gymnasium in Linz. Der christlich-konservative Schriftsteller historischer Romane sah sich selbst in der Nachfolge Adalbert Stifters, thematisierte in seinem historischen Roman Der Kronenerbe (1953) das „naturbedingte Gesetz“ menschlichen Seins.
Nach dem Anschluss Österreichs 1938 beteiligte sich Zerzer mit einem Beitrag am Bekenntnisbuch österreichischer Dichter (herausgegeben vom Bund deutscher Schriftsteller Österreichs, dem Zerzer auch angehörte),Bund Deutscher Schriftsteller Österreichs (Hrsg.): Bekenntnisbuch Österreichischer Dichter. Krystall Verlag, Wien 1938. das den Anschluss begeistert begrüßte.
Auszeichnungen und Ehrungen
Handel-Mazzetti-Preis, 1952 Peter-Rosegger-Preis, 1956 Adalbert-Stifter-Preis, 1965
In Linz-St. Magdalena wurde im Jahre 1972 im Zuge neuer Bebauung mit Wohnblöcken die Zerzerstraße nach ihm benannt.
Werke Die Kriegsmesse, 1916 Die Weinlese der Kentauren, in: Südsteirische Heimat, Hrsg. Franz Hausmann, Verlag A. Haase, Wien 1916. Das Drama der Landschaft, Gedichte, 1925 Johannes, Erzählung, 1927 Stifter in Kirchschlag, Roman, 1929 Die Heimsuchung, Legenden, 1931 Vor den Bergen, Gedichte, 1932 Das Bildnis des Geharnischten, Erzählung, 1934 Die Himmelsrute, Erzählungen, 1946 Der Kronenerbe, 1953
Weblinks
Projekt Historischer Roman: Datenbank – Julius Zerzer
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Österreich) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1971 Kategorie:Mann Kategorie:Innviertler Künstlergilde