mini|400px|Gebirgsgruppen mit Dreitausendern: 1 Antelao, 2 Brenta, 3 Civetta, 4 Cristallo, 5 Fanes, 6 Geisler, 7 Langkofel, 8 Marmolata, 9 Pala, 10 Pelmo, 11 Pragser Dolomiten, 12 Rosengarten, 13 Sella, 14 Sextener Dolomiten, 15 Sorapiss, 16 Tofane

mini|Die Marmolata ist nicht nur das höchste Massiv der Dolomiten, sondern auch jenes mit der höchsten Dreitausenderdichte. mini|Panorama der südlichen Dolomiten mit wichtigen 3000ern mini|Berühmteste Nicht-Dreitausender der Dolomiten: die Drei Zinnen

Die Liste der Dreitausender in den Dolomiten listet sämtliche Dreitausender der Dolomiten in Italien auf. Die Liste ist in Haupt- und Nebengipfel untergliedert, die sich auf die Provinzen Südtirol, Trentino und Belluno verteilen. Berücksichtigt wird auch die Brenta, die von der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen nicht zu den Dolomiten gezählt wird, sehr wohl aber in der italienischsprachigen Fachliteratur sowie in einigen deutschsprachigen Führern.

Die sortierbare Tabelle mit den Hauptgipfeln enthält neben der Lage nach Provinz und Gebirgsgruppe die Parameter Dominanz und Schartenhöhe sowie Datum und Beteiligte der Erstbesteigung. Die Nebengipfel werden separat mit Angabe der jeweiligen Gebirgsgruppe aufgelistet.

Erläuterungen In der Literatur herrscht Uneinigkeit über die genaue Zahl der Dreitausender in den Dolomiten, was zum einen an variierenden Höhenangaben und zum anderen an unterschiedlichen Definitionen für die Eigenständigkeit eines Gipfels liegt. Richard Goedeke und Hans Kammerer listen in ihrem Buch 3000er der Dolomiten (1993) 117 Dreitausender auf, genauer gesagt, 65 Hauptgipfel und 52 Nebengipfel. Die nachfolgende Tabelle orientiert sich grob an dieser Trennung. Im italienischen Werk 3000 delle Dolomiti von Alberto Bernardi et al. (2014) werden 86 Dreitausender genannt, wobei keine Unterscheidung in Haupt- und Nebengipfel erfolgt. Die meisten Dreitausender liegen im Marmolatagebiet (11 Hauptgipfel) und in der Brenta (9). Die höchste der weltberühmten Drei Zinnen verfehlt die Dreitausendermarke um einen Meter und ist daher nicht in der Auflistung zu finden. Weitere bekannte Nicht-Dreitausender sind etwa die Pala di San Martino (), Rosengartenspitze (), Haunold (), Plattkofel (), Peitlerkofel (), Dürrenstein (), Seekofel (), Paternkofel (), Einserkofel () oder Schlern (). Gebirgsgruppen ohne Dreitausender bilden Bosconero, Cadini-Gruppe, Latemar, Marmarole, Peitlerkofelgruppe, Puezgruppe, Schiara, Schlern und Vette Feltrine. Ein Gipfel, der von beiden genannten Werken als Dreitausender angeführt wird, ist die Hohe Schlechtgaisl, deren Höhe mit angegeben wird. Laut amtlichen Web GIS der Provinz Südtirol und der Region Venetien beläuft sich die Höhe jedoch nur auf . Dieser Gipfel fehlt daher in der Auflistung. Die Kleine Furchetta () wird wiederum oft mit einer Höhe genannt. Das Südtirol-GIS bestätigt jedoch eine Höhe von über 3000 Metern, wie sie sowohl bei Goedeke & Kammerer als auch bei Bernardi et al. angegeben wird.

Legende Rang: Rang, den der Gipfel unter den Dreitausendern einnimmt. Bild: Bild des Berges; wenn der Gipfel nicht klar erkennbar ist, mit Annotation. Gipfel: Name des Gipfels. Höhe: Höhe des Berges in metri sul livello del mare (Meter über dem Meeresspiegel). Provinz: Administrative Lage des Gipfels nach Provinz. Gebirgsgruppe: Lage des Gipfels nach Gebirgsgruppe. Dominanz: Die Dominanz beschreibt den Radius des Gebietes, das der Berg überragt. Angegeben in Kilometern mit Bezugspunkt. Scharte: Die Schartenhöhe ist die Höhendifferenz zwischen Gipfelhöhe und der höchstgelegenen Einschartung, bis zu der man mindestens absteigen muss, um einen höheren Gipfel zu erreichen. Angegeben in Metern mit Bezugspunkt. Erstbesteigung: Namen der Erstbesteiger mit Datum, sofern bekannt.

Dreitausender in den Dolomiten Hauptgipfel Durch Anklicken des Symbols im Tabellenkopf sind die jeweiligen Spalten sortierbar.

Rang Bild Gipfel Höhe [m] Provinz Gebirgs­gruppe DominanzBei zu kleinem Kartenmaßstab der analogen Karten, eine der folgenden drei amtlichen Web GIS-Applikationen: