Die Bahnstrecke Opole–Nysa (Oppeln–Neisse) ist eine eingleisige und nicht elektrifizierte Eisenbahnstrecke in der polnischen Woiwodschaft Opole.

Verlauf und Zustand miniatur|links|Bahnhof Łambinowice (2012) Die Strecke beginnt am Haltepunkt Opole Zachodnie (Stefanshöh/Oppeln West; km 0,354) an der Bahnstrecke Bytom–Wrocław, der 1936, und damit neunundvierzig Jahre nach der Strecke, eröffnet wurde, und verläuft südwestwärts über den Bahnhof Szydłów (Schiedlow/Goldmoor; km 15,486), an dem die noch bis Gracze im Güterverkehr betriebene Bahnstrecke Szydłów–Lipowa Śląska abzweigt, zum Bahnhof Nysa (Neisse; km 48,752) an der Bahnstrecke Katowice–Legnica, der auch Beginn der Bahnstrecke Nysa–Brzeg ist.

Die Strecke ist durchgehend eingleisig und nicht elektrifiziert. Bis zum Kilometer 1,400 darf sie von Personenzügen mit fünfzig, bis zum Kilometer 5,000 mit siebzig, bis zum Kilometer 11,900 mit fünfzig, bis zum Kilometer 14,863 mit sechzig, bis zum Kilometer 15,973 mit vierzig und auf der Reststrecke bis Nysa mit fünfzig Kilometern pro Stunde befahren werden. Güterzüge dürfen fast durchgängig fünfzig Kilometer pro Stunde fahren.PKP Polskie Linie Kolejowe: Höchstgeschwindigkeiten für Wagenzüge, Triebwagen und Güterzüge vom 9. Januar 2018.

Die Bahnhöfe Szydłów und Łambinowice sind mit mechanischen Stellwerken der Bauarten Jüdel und Zimmermann & Buchloh sowie Formsignalen ausgerüstet.Dirk Pfannschmidt: auf rainer.magic-of-fire.com, abgerufen am 28. August 2017.Dirk Pfannschmidt: auf rainer.magic-of-fire.com, abgerufen am 28. August 2017. Die Formsignale von Szydłów stehen unter Denkmalschutz. auf mysnip.de, vom 13. Juli 2015.

Geschichte Die Strecke Oppeln–Neisse wurde am 1. Oktober 1887 von den Preußischen Staatseisenbahn eröffnet. Gleichzeitig wurde die abzweigende Strecke Schiedlow–Falkenberg (Oberschles.)–Deutsch Leippe eröffnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Strecke zu den Polnischen Staatseisenbahnen.

Die minimale Reisezeit beträgt heute eine Stunde und dreißig MinutenKursbuch 10. Dezember 2017 – 10. März 2018. und ist damit länger als die 1936.Deutsches Kursbuch Sommer 1936, Ritzau KG – Verlag Zeit und Eisenbahn – Pürgen, Nachdruck, 1. Auflage, 1990.

Literatur Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. G5

Weblinks

Beschreibung auf atlaskolejowy.net (polnisch)

Einzelnachweise

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