Helmut Friebe (* 4. November 1894 in Droschkau, Kreis Namslau; † 14. Januar 1970 in Friedrichshafen) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.
Leben Friebe diente als Offizier im Ersten Weltkrieg. Nach Ende des Krieges übernahm ihn die Reichswehr und er wurde in verschiedenen Einheiten eingesetzt. Er führte im Zweiten Weltkrieg als Kommandeur unter anderem die 125. Infanterie-Division und die 22. Infanterie-Division. In den letzten Kriegsmonaten wurde Friebe mit der Führung vom Generalkommando des LXIV. Armeekorps der 19. Armee beauftragt.
Sein jüngerer Bruder war der Generalmajor Werner Friebe.
Friebe trat als Gutachter im Remer-Prozess auf. Sein Zeugnis galt als besonders bedeutsam, weil er als ehemaliger Wehrmacht-General den Verschwörern des 20. Juli bescheinigte, keine Verräter gewesen zu sein, sondern gegen einen Unrechtsstaat Widerstand geleistet zu haben.Ernst Piper, "Das NS-Regime auf der Anklagebank", Deutschlandfunk, 5. Februar 2012
Auszeichnungen Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse Verwundetenabzeichen (1918) in Silber Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse Deutsches Kreuz in Gold am 16. Januar 1942 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 13. August 1941
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Einzelnachweise
Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1894 Kategorie:Gestorben 1970 Kategorie:Mann