mini|Queen Latifah (2023) Queen Latifah (* 18. März 1970 in Newark, New Jersey; bürgerlich Dana Elaine Owens) ist eine US-amerikanische Hip-Hop-Musikerin, Schauspielerin und Talkshow-Moderatorin. Für den Film Chicago wurde sie für einen Oscar nominiert. 2008 gewann sie einen Golden Globe.
Leben und Karriere Ihr 1989 erschienenes Debütalbum All Hail the Queen war ein großer Erfolg und erhielt eine Grammy-Nominierung als beste Rap-Performance. Im Sommer 1991 kam die Single Fly Girl in die britischen Charts. Wenn auch nur in den unteren Regionen platziert, war es doch ihr erfolgreichster Titel.
1993 gründete sie ihre eigene Plattenfirma: Flavor Unit Records. Auf ihrer Platte Dana Owens Album (2004) wandte sie sich dem Jazz zu. Dieses Album enthält großenteils Arrangements im Stil der sechziger Jahre, unter anderem eine Bearbeitung des Folk-Klassikers California Dreaming von The Mamas and the Papas.
Ihre erste Filmrolle hatte sie 1991 in Jungle Fever von Regisseur Spike Lee. Von 1993 bis 1998 spielte sie die Hauptrolle in der Sitcom Living single. Für ihre Rolle in dem Musical Chicago (2002) wurde sie für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. 2003 spielte sie zusammen mit Steve Martin in der Komödie Haus über Kopf. 2004 drehte sie die Actionkomödie New York Taxi.
Eine Autobiographie mit dem Titel Ladies first: revelations of a strong woman veröffentlichte sie 1999. Im Januar 2006 bekam sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Damit ist Queen Latifah die erste Hip-Hop-Künstlerin, der diese Ehre zuteilwurde.Queen Latifah – Hart, zart, smart Spiegel Online vom 25. November 2007.
Sie verlieh in Ice Age 2 – Jetzt taut’s, Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los und Ice Age 4 – Voll verschoben jeweils in der englischsprachigen Originalfassung dem Mammutweibchen Ellie ihre Stimme.
Auch nahm sie am 7. Juli 2009 an der Trauerfeier von Michael Jackson teil und hielt dort eine Abschiedsrede, wo sie das Gedicht We had him von der Lyrikerin Maya Angelou vortrug.
Latifah führt zusammen mit Shakim Compere in Miami die Produktionsfirma Flavor Unit Studios. Von 2013 bis 2015 war sie Gastgeberin der täglichen Queen Latifah Show. Sie setzte damit eine Sendereihe fort, die bereits von 1999 bis 2001 erfolgreich lief.
In Ryan Murphys Netflix-Serie Hollywood verkörperte sie die Schauspielerin Hattie McDaniel, die 1940 als erste Person afroamerikanischer Herkunft einen Oscar gewann für ihre Rolle in Vom Winde verweht.
Bei der 2021 gestarteten Neuauflage der Fernsehserie Der Equalizer übernahm sie die Titelrolle. Sie wurde bei den BET-Awards 2021 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.Queen Latifah für Lebenswerk geehrt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juni 2021, abgerufen am 13. Juli 2021
Seit 2013 ist Latifah in einer Beziehung mit der Tänzerin Eboni Nichols. Seit 2019 haben sie ein gemeinsames Kind.
Diskografie
Studioalben
Kompilationen 2002: She’s the Queen: A Collection of Hits
Singles als Leadmusikerin
Weitere Singles 1988: Wrath of My Madness 1989: Dance for Me 1990: Ladies First 1990: Come Into My House 1992: Latifah’s Had It Up 2 Here 1992: How Do I Love Thee 1994: Black Hand Side 1994: I Can’t Understand 1998: Bananas (Who You Gonna Call?) 1998: Brownsville 2002: Go Head / She’s a Queen 2003: Better Than the Rest 2004: I Put a Spell on You 2005: Simply Beautiful 2007: Poetry Man 2008: Champion 2009: Cue the Rain 2009: Fast Car
Singles als Gastmusikerin
Filmografie 1991: Jungle Fever 1991: House Party 2 1991: Der Prinz von Bel-Air (drei Folgen) 1992: Juice – City-War (Juice) 1993–1998: Living Single (Fernsehserie) 1993: Mein Leben für dich (My Life) 1996: Set It Off 1997: Harlem, N.Y.C. – Der Preis der Macht (Hoodlum) 1998: Sphere – Die Macht aus dem All (Sphere) 1998: Wachgeküßt (Living Out Loud) 1999: Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung (Bringing Out the Dead, Stimme der Einsatzzentrale-911/Dispatcher Love) 1999: Der Knochenjäger (The Bone Collector) 2002: Brown Sugar 2002: Chicago 2002: Talking to Heaven 2003: Scary Movie 3 2003: Haus über Kopf (Bringing Down the House) 2004: New York Taxi (Taxi) 2004: Barbershop 2 (Barbershop 2: Back in Business) 2005: Beauty Shop 2005: Muppets: Der Zauberer von Oz (The Muppets’ Wizard of Oz) 2006: Noch einmal Ferien (Last Holiday) 2006: Ice Age 2 – Jetzt taut’s (Ice Age: The Meltdown, Stimme im Original) 2006: Schräger als Fiktion (Stranger than Fiction) 2007: Life Support 2007: Hairspray 2007: Das perfekte Weihnachten (The Perfect Holiday) 2008: Mad Money 2008: Love Vegas (What Happens in Vegas) 2008: Die Bienenhüterin (The Secret Life of Bees) 2009: Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los (Ice Age: Dawn of the Dinosaurs, Stimme im Original) 2010: 30 Rock (Fernsehserie, 1 Folge) 2010: Valentinstag (Valentine’s Day) 2010: Just Wright – In diesem Spiel zählt jeder Treffer (Just Wright) 2011: Dickste Freunde (The Dilemma) 2012: Joyful Noise 2012: Ice Age 4 – Voll verschoben (Ice Age: Continental Drift, Stimme im Original) 2014: 22 Jump Street 2014: Hot in Cleveland (Fernsehserie, Folge 5x19) 2015: Bessie (Fernsehfilm) 2015: The Wiz Live! (Fernsehfilm) 2016: Himmelskind (Miracles from Heaven) 2016: Ice Age 5 – Kollision voraus! (Ice Age: Collision Course, Stimme im Original) 2016–2019: Star (Fernsehserie, 44 Folgen) 2017: Girls Trip 2017: Empire (Fernsehserie, Folge 4x01) 2017: Flint (Fernsehfilm) 2019: The Trap 2020: Hollywood (Fernsehserie, zwei Folgen) 2021–2025: The Equalizer – Schutzengel in New York (The Equalizer, Fernsehserie) 2022: The Tiger Rising 2022: End of the Road 2022: Hustle
Auszeichnungen 2003: Teen Choice Award für Haus über Kopf (fünf weitere Nominierungen für den Teen Choice Award) 2003: Oscar-Nominierung für Chicago 2007: Emmy-Nominierung in der Kategorie Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für die Rolle der Ana Walace in dem Film Life Support 2008: Golden Globe Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Mini-Fernsehserie oder Fernsehfilm 2008: Screen Actors Guild Award in der Kategorie Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm oder Miniserie für die Rolle der Ana Walace in dem Film Life Support 2014: People’s Choice Award in der Kategorie Favorite New Talk Show HostPeople’s Choice Award – 2014: Nominees 2024: National Medal of Arts (für 2023)
Quellen
Weblinks
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