Das Nachsorgeprinzip (englisch scientific principleAlexander Hagelüken, Silvia Liebrich und Jan Willmroth: U.S. Challenging European Consumer Protections In Trade Talks, TTIP Documents Show, SZ International, 1. Mai 2016.) besagt, dass Belastungen bzw. Schäden für die Umwelt bzw. die menschliche Gesundheit durch wissenschaftliche Studien zweifelsfrei bewiesen sein müssen, bevor der Staat tätig wird. Für Produkte und Substanzen bedeutet das, dass sie erst dann reguliert werden, wenn ihre Schädlichkeit nachgewiesen ist.Die Aufregung ist groß, Tageblatt, 2. Mai 2016.Jan Willmroth: TTIP-Papiere: Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick, Süddeutsche Zeitung, 1. Mai 2016.Katharina Grimm TTIP Leak: Was Sie über das Freihandelsabkommen wissen müssen, Stern.de, 2. Mai 2016
Das Nachsorgeprinzip ist ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Umweltpolitik und Gesundheitspolitik in den Vereinigten Staaten und Kanada., foodwatch, 21. Juni 2016.
Verhandlungen über Freihandelsabkommen Das Nachsorgeprinzip steht im Widerspruch zu dem in Europa geltenden Vorsorgeprinzip. Die Anwendung war daher ein Diskussionspunkt in den Geheimverhandlungen zum geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) und dem Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada (CETA).
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