mini|Kunsthalle und Wrangelturm in Königsberg Die Kunsthalle Königsberg war eine Kunsthalle in Ostpreußens Provinzialhauptstadt Königsberg.
Bau Eduard Anderson, der die Ausstellungen des Königsberger Kunstvereins leitete, regte den Bau einer eigenen Kunstausstellungshalle an. Es wurden 80.000 Mark gesammelt. Je 5.000 Mark spendeten Konsul Max Minkowski (Bruder von Hermann Minkowski), Kommerzienrat Felix Heumann und Hoffotograf Gottheil. Den Rest gab die Stadt.Herbert Meinhard Mühlpfordt: Königsberg von A bis Z. Ein Stadtlexikon. 2. Auflage. München 1976, ISBN 3-76120092-7.
Die Halle wurde von Friedrich Lahrs beim Wrangelturm an der Südwestecke des Oberteichs gebaut. Mit einer von Adalbert Bezzenberger erarbeiteten Gedächtnisausstellung zur Erhebungszeit von 1813 wurde sie 1913 eröffnet. Während des Ersten Weltkrieges war die Kunsthalle von der Feldpost gemietet. Kunstausstellungen fanden wieder in der Neuen Börse statt. Als Vorsitzender des Kunstvereins übergab Landeshauptmann Paul Blunk die Kunsthalle 1924 der Stadt zu Ausstellungszwecken.
Die Luftangriffe auf Königsberg beschädigten das Bauwerk. In Kaliningrad als Lagerhaus (1951) und Schule (1985) genutzt, wurde es im 21. Jahrhundert zur Markthalle.
Einzelnachweise
Konigsberg Konigsberg Kunsthalle Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren Kategorie:Markthalle in Russland Kategorie:Bauwerk in Kaliningrad Kategorie:Museumsgründung 1913 Kategorie:Aufgelöst 1945