mini|Selbstporträt Eduard Hessheimer Eduard „Edi“ Hessheimer (* 23. November 1921 in Pressburg; † 20. Oktober 1992 in Berlin) war ein deutscher Zeichner, Karikaturist und Trickfilmgestalter.

Leben Eduard Hessheimer wurde in Pressburg (heute: Bratislava) im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn geboren. Er studierte von 1938 bis 1940 an der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei. Er wurde 1940 in die deutsche Wehrmacht eingezogen und im Zweiten Weltkrieg verwundet. Von 1951 bis 1956 studierte Hessheimer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er arbeitete dann von 1956 bis 1960 im DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden und von 1961 bis 1962 im DEWAG-Werbefilmstudio in Berlin. Von 1962 bis zu seinem Tod arbeitete er freiberuflich. Bekannt wurde er durch Trickfilme, Porträtzeichnungen und vor allem durch die Humorzeichnungen. Die Anregungen und Ideen fand er oft in Kaffeehäusern, wo man ihm beim Zeichnen beobachten konnte, bekannt und beliebt mit seinem Wiener Charme. Nach langer Krankheit legte er 1992 den Zeichenstift für immer aus der Hand. Sein Sohn ist der Fotograf Stefan Hessheimer.

Leistungen Seine Arbeiten wurden in vielen Zeitschriften, Magazinen und Büchern veröffentlicht, unter anderem in Freie Welt, Für Dich, Das Magazin, NBI, Neues Leben, Elternhaus und Schule, FF dabei und Wochenpost.

Werke

DEFA-Color-Bildband Nr. 86 / 87 König Drosselbart (2. Fassung) DEFA-Color-Bildband Nr. 175 Die goldene Gans (2. Fassung) DEFA-Color-Bildband Nr. 191 Schneeweißchen und Rosenrot (2. Fassung)

Filmografie 1957: Das Tintenteufelchen – Regie: Christl Wiemer 1958: Das Geburtstagsgeschenk – Regie: Otto Sacher 1959: Der Löwenschreck – Regie: Otto Sacher 1960: Maus und Bleistift – Regie: Otto Sacher 1961: Die Bewährungsfrist – Regie: Walter Später

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