Die Jüdische Elementarschule in Hemsbach, einer Stadt im Rhein-Neckar-Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, war eine Elementarschule, die von der Jüdischen Gemeinde Hemsbach unterhalten wurde. Das badische Judenedikt von 1809 gestattete den jüdischen Gemeinden, eigene Schulen zu errichten, sofern sie die Kosten dafür übernahmen. mini|Ehemalige Synagoge und jüdische Schule in Hemsbach Die Schule befand sich seit dem Bau der Synagoge in der Mittelgasse 16 im Erdgeschoss des Synagogengebäudes. Die Lehrerwohnung war im oberen Stockwerk.

Die jüdische Elementarschule in Hemsbach wurde 1872 aufgelöst und danach als Religionsschule weitergeführt.

Lehrer 1822: Jakob Martge 1823: Jakob Kahn 1826: Lazarus Aub 1832: Mayer Ellinger 1833: Samuel Friedländer 1835: Ignaz Deutschländer 1836: Jakob Mahler 1840–1850: Moses Adler 1850: Michael Rothschild 1860: Moses Sinsheimer 1868: Abraham Rosenbusch 1924–1936: Siegfried Gold

Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 2: Großbock – Ochtendung. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08078-9 (Online-Ausgabe).

Weblinks Jüdische Gemeinde Hemsbach bei Alemannia Judaica

Hemsbach Elementarschule Kategorie:Aufgelöst 1872