Jefferson Antonio Montero Vite (* 1. September 1989 in Babahoyo) ist ein ecuadorianischer Fußballspieler auf der Position eines Flügelspielers, der aber auch als Hängende Spitze eingesetzt wird. Aktuell steht er beim Querétaro Fútbol Club unter Vertrag.

Vereinskarriere Beginn in der Heimat und Stippvisite in Mexiko Jefferson Montero wurde am 1. September 1989 in Babahoyo, der Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Los Ríos, geboren und begann hier auch seine Karriere als Fußballspieler. Im fortgeschritteneren Alter vertrat er seine Provinz auch in einer Provinzauswahl, ehe er über den Clan Juvenil aus Sangolquí, der Hauptstadt des Kantons Rumiñahui, den Weg zum Profifußball fand. Beim 1973 gegründeten CD Clan Juvenil, der zumeist im ecuadorianischen Unterhaus vertreten war und erst mit dem Jahr 2015 den Weg in die Zweitklassigkeit des Landes fand, kam er dabei nicht nur im Nachwuchs zum Einsatz, sondern vertrat auch die Herrenmannschaft, ehe er im Februar 2007 vom Erstligaklub CS Emelec aufgenommen wurde. Dort kam er von Beginn der Campeonato Ecuatoriano de Fútbol Serie A 2007 an zu seinen Einsätzen für den Werksverein und brachte es, nachdem der Klub im Frühjahr den letzten von zehn Plätzen und im Herbst den vierten Platz im Endklassement belegte, auf eine Bilanz von 22 Erstligaeinsätzen und zwei Treffer. Durch seine Leistung wurde auch der damalige Trainer der ecuadorianischen Fußballnationalmannschaft, Luis Fernando Suárez, auf ihn aufmerksam und holte ihn im August 2007, zu diesem Zeitpunkt noch 17-jährig, für das Länderspiel gegen Bolivien erstmals in die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.Ecuador convoca a ocho internacionales para amistoso ante Bolivia (spanisch), abgerufen am 21. März 2016 Bereits davor nahm er im Juli mit der U-20-Auswahl Ecuadors am Fußballturnier der Panamerikanischen Spiele 2007 in Rio de Janeiro teil und gewann dort nach einem 2:1-Finalsieg über die Alterskollegen aus Jamaika die Goldmedaille und damit den ersten internationalen Turniersieg in der langjährigen Verbandsgeschichte.

Dennoch wurde er von seinem Klub abgegeben, kehrte nach Sangolquí zurück und spielte dort fortan ab dem Spieljahr 2008 für Independiente José Terán in der ecuadorianischen Zweitklassigkeit. Hier agierte Montero torgefährlicher und brachte es in seinem ersten Jahr bei 25 Ligaeinsätzen auf acht Tore, kam mit der Mannschaft jedoch nicht über einen Platz im Tabellenmittelfeld hinaus. Parallel dazu wurde er in diesem Jahr, zusammen mit Vereinskollegen und Landsmann José Madrid, auch an den damaligen mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa verliehen, bei dem er ab der 13. Runde der Apertura 2008 bis zur achten Runde der nachfolgenden Clausura 2009 eingesetzt wurde. Fünf Meisterschaftseinsätze und ein daraus resultierender Treffer waren die Bilanz der Stippvisite in Mexiko. Nach seiner Rückkehr zu Independiente agierte er erneut äußerst torgefährlich und verhalf der Mannschaft unter der Führung des Brasilianers Janio Pinto mit 14 Toren aus 17 Partien zum Meistertitel in der Serie B. Hinter dem Paraguayer Cristian Hermosilla mit 18 Treffern war er zudem der zweitbeste Torschütze der gesamten Liga und war damit noch vor seinen ebenfalls torgefährlichen Mitspielern Alexis Palacios (12 Tore) und Daniel Samaniego (acht Tore). Obgleich er in dieser Zeit ein Zweitligaspieler war, wurde er dennoch laufend für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes einberufen.

Wechsel nach Spanien Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 verpflichtete ihn der spanische Erstligaklub FC Villarreal für eine kolportierte Ablösesumme von 500.000 €, wobei ein Fünfjahresvertrag bis zum Sommer 2014 abgeschlossen wurde. (spanisch), abgerufen am 21. März 2016 Bei Vertragsabschluss wurde vereinbart, dass Montero vorerst ausschließlich für die B-Mannschaft des Vereins, die zu diesem Zeitpunkt in der zweithöchsten spanischen Fußballliga vertreten war, eingesetzt werden soll. In weiterer Folge absolvierte der Ecuadorianer 32 der 42 möglich gewesenen Meisterschaftsspiele für die B-Mannschaft, wobei er vor allem in den ersten drei Monaten aufgrund von Länderspieleinsätzen und einer Schambeinentzündung des Öfteren fehlte, und kam dabei auf zehn Treffer. Als Stammspieler in der spanischen Zweitklassigkeit machte er dabei auch in der ersten Mannschaft auf sich aufmerksam. Unter Juan Carlos Garrido debütierte Jefferson Montero im Sechzehntelfinalrückspiel der UEFA Europa League 2009/10 bei der 1:4-Auswärtsniederlage gegen den VfL Wolfsburg, als er in der 70. Spielminute für den ehemaligen französischen Internationalen Robert Pires auf den Rasen kam, in der ersten Kampfmannschaft. Sowohl A- als auch B-Mannschaft des FC Villarreal belegten zum Saisonende jeweils den sieben Tabellenplatz; für die Erstligamannschaft bedeutete dieser Platz eine Teilnahme an der UEFA Europa League 2010/11. In dieser kam Montero daraufhin in beiden Play-off-Qualifikationsspielen gegen Dnjapro Mahiljou zum Einsatz und war auch in fünf der sechs nachfolgenden Gruppenspiele im Einsatz.

Sein Debüt in der Primera División gab der mit 1,70 m verhältnismäßig klein gewachsene Flügelspieler im Erstrundenspiel der Saison 2010/11, als er bei der 0:1-Niederlage gegen Real Sociedad ab Minute 59 für Santi Cazorla eingewechselt wurde. Über die gesamte Saison hinweg konnte sich der mittlerweile 21-Jährige nicht als Stammkraft etablieren und brachte es ausschließlich auf Einsätze als Ersatzspieler oder saß uneingesetzt auf der Ersatzbank. Bis zum Saisonende, als die Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz abschloss, hatte es Montero auf neun Ligaeinsätze, sowie ein Tor und eine Torvorlage gebracht, und kam nach der Gruppenphase im weiteren Verlauf der UEFA Europa League 2010/11, in der das Team erst im Halbfinale gegen den FC Porto ausschied, nicht mehr zum Einsatz. Schon eher als Stammkraft agierte er hingegen in der Copa del Rey 2010/11, in der er in drei der sechs Spiele seiner Mannschaft auflief und dabei auch einen Treffer beisteuerte, mit dem Team jedoch im Viertelfinale gegen den FC Sevilla vorzeitig ausschied. Aufgrund der wenigen Einsätze im Erstligateam und der zeitweiligen Aussichtslosigkeit eines Durchbruchs wurde der Ecuadorianer, dessen Marktwert sich mittlerweile auf drei Millionen Euro gesteigert hatte, Ende Januar 2011 auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten UD Levante.Jefferson Montero es cedido al Levante y jugará con Caicedo (spanisch), abgerufen am 21. März 2016 Hier kam er zwar öfter und auch über längere Zeiträume zum Einsatz, schaffte jedoch auch hier nicht den Durchbruch als Stammkraft und verließ das Team nach elf Einsätzen und Auslaufen des Leihvertrages im Sommer 2011 wieder. Bei Levante traf er unter anderem auch auf Felipe Caicedo, einen Landsmann und Nationalmannschaftskollegen, der seit 2010 als Leihgabe von Manchester City bei den Spaniern verweilte. Gleich nach der Rückkehr nach Villarreal wurde der Flügelspieler abermals verliehen, diesmal für die komplette Spielzeit 2011/12 zu Betis Sevilla, ebenfalls einem Neuaufsteiger der Primera División. (spanisch), abgerufen am 21. März 2016

Als Stammkraft in Spanien nach Mexiko Bei den Grün-Weißen aus Andalusien avancierte Jefferson Montero zu einer Stammkraft, die unter Pepe Mel vorwiegend als Linksaußen bzw. im linken Mittelfeld, aber auch auf der rechten Seite, eingesetzt wurde. Bei 31 Ligaeinsätzen kam er jedoch nur auf eine Bilanz von einem Treffer und drei Torvorlagen und belegte mit der Mannschaft im Endklassement den 13. Tabellenplatz in der zum Teil recht dicht gestaffelten Tabelle. Auch in der Copa del Rey 2011/12, in der er in beiden Partien von Betis Sevilla eingesetzt wurde, folgte mit dem Viertelfinalaus gegen den FC Córdoba ein jähes Ende. In weiterer Folge wurde der ecuadorianische Internationale vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen und wechselte für eine kolportierte Ablöse von 3,5 Millionen Euro, dem Sechseinhalbfachen, das Villarreal einst für den Spieler bezahlte, nach Mexiko, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.Confirma Morelia a Jefferson Montero (spanisch), abgerufen am 21. März 2016 Auch bei seinem neuen Verein traf er auf einen Bekannten aus Ecuador; Nationalteamkollege Joao Rojas spielte dabei zumeist als Rechtsaußen. Unter Rubén Omar Romano und später auch unter Carlos Bustos hatte Montero keine feste oder angestammte Position, sondern wurde auf verschiedenen Mittelfeld- und Offensivpositionen eingesetzt. Dieses System ging auf und der Akteur kam in der mexikanischen Primera División 2012/13 zu 16 von 17 möglich gewesenen Einsätzen in der Apertura 2012 und zu ebenso vielen Auftritten in der nachfolgenden Clausura 2013, wobei er zusammenfassend vier Tore und fünf Torvorlagen beisteuerte. Weiters wurde er in beiden Partien der Liguillas der Apertura 2012 und den beiden Spielen der Liguillas der Clausura 2013 eingesetzt und war mit vier Toren, darunter ein Hattrick, und zwei Assists aus zusammenfassend acht Begegnungen auch in der Copa México erfolgreich.

Während sein Landsmann Joao Rojas den Verein in Richtung des Ligakonkurrenten Cruz Azul verließ und er dessen Rückennummer 10 erhielt, sowie mit Juan Govea ein weiterer Ecuadorianer unter Vertrag genommen wurde, startete Montero stark in die Spielzeit 2013/14, in der er nach vier Partien bereits fünf Tore erzielt und weitere zwei für seine Teamkollegen vorbereitet hatte. Die Apertura 2013 schloss er mit dem Team auf dem sechsten Rang im Endklassement ab und hatte es selbst dabei auf 15 Einsätze, fünf Tore und drei Torvorlagen gebracht. In der nachfolgenden Clausura 2014 nahmen seine Einsatzzahlen etwas ab; zehn Ligaauftritten standen kein Treffer und nur eine Torvorlage gegenüber. Mit den Monarcas Morelia beendete er diesen Abschnitt auf dem elften Rang. In der Copa MX schaffte er mit der Mannschaft den Einzug ins Finale, wobei die Purépechas unter Carlos Bustos den CF Atlas nach einem 3:3-Remis nach der regulären Spielzeit erst im Elfmeterschießen besiegten; Jefferson Montero steuerte dem Spiel einen Treffer und einen Assist bei. Des Weiteren wurde der Ecuadorianer im Rückspiel der Qualifikation zur Copa Libertadores 2014 gegen den Santa Fe CD aus Kolumbien eingesetzt, schaffte jedoch aufgrund der Auswärtstorregel nicht die Teilnahme an der eigentlichen Endrunde.

Als WM-Teilnehmer in die englische Premier League