Die Aue-Kapelle (auch Hannah- oder Hanna-Kapelle) in HannoverN.N.: Ein Name, Text der „Öffentlichkeitsarbeit Henriettenstiftung“, in: Michael Hümpel (Hrsg.): Der Stadtbezirk in Wort und Bild. Chronik Kirchrode - Bemerode - Wülferode. 1. Auflage. Verlag Michael Hümpel, Hannover 2003, S. 145 ist eine ehemalige KapelleDoris Böker: Die bauliche Entwicklung der Henriettenstiftung, darin unter anderem: Die Tochtergründung in Kirchrode, in Wolfgang Helbig (Hrsg.): Neue Wege, alte Ziele: 125 Jahre Henriettenstiftung Hannover, Hannover: Lutherhausverlag, 1985, ISBN 3-87502-165-7, mit zahlreichen historischen Bild-Dokumenten, S. 61–76; hier vor allem S. 70 der Bethesda-AnlagenRainer Kasties M.A.: Bethesda. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 65f.; online über Google-Bücher der Henriettenstiftung im hannoverschen Stadtteil Kirchrode. Standort des denkmalgeschützten Gebäudes:Wolfgang Neß: Ortkarte 5, 28: Kirchrode. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 2, Band 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, ISBN 3-528-06208-8, S. 44f., sowie Kirchrode im Addendum Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand 1. Juli 1985, Stadt Hannover. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, S. 19 an der Tiergartenstraße zwischen den Häusern Emmaus und Bethel.

Geschichte und Beschreibung Das Gebäude wurde um das Jahr 1900 aus Raseneisenstein errichtet, mutmaßlich anfangs als Leichen-Kapelle für den auf dem Grundstück von Bethesda angelegten Friedhof. Laut der Kunsthistorikerin Doris Böker wurde der rechteckige Chor des kleinen Saalbaus, in dessen östlicher Wand ein Spitzbogenfenster eingebracht wurde, durch Strebepfeiler abgetrennt. Ein Quergiebel mit Spitzbogen-Lünette ziert die Traufseite.

Nachdem der Raum auch für Beschäftigungstherapien genutzt wurde, dient das auch als Haus „Aue“ genannte Gebäude in jüngerer Zeit als stilvoller Saal für Sitzungen und Besprechungen.

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