mini|Kartenspiel im Dorfwirtshaus Heinrich Weber (* 24. April 1839Bei Thieme-Becker ist als Geburtsjahr 1843 angegeben. in Esplingerode, einem Ortsteil von Duderstadt; † 1913 ebenda) war ein deutscher Porträt- und Genremaler.

Leben Heinrich Weber war Sohn eines Hufschmiedes. Nach der Volksschule trat er in Hannover bei einem Anstreicher in die Lehre. Dort wurde sein Talent entdeckt und er bekam von Georg V. ein Staatsstipendium. 1860 begab er sich an die Kunstakademie Nürnberg. Vom 31. Oktober 1871 an studierte er an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München bei Wilhelm von Diez und war nach dem Studium in München und seinem Heimatort Esplingerode/Duderstadt tätig. Seit 1873 war er auf den Kunstausstellungen in Berlin, Dresden, München und Wien mit Bildern aus dem oberbayerischen Volksleben: Landschaften, Charakterköpfen und Interieurs vertreten.

Seine Werke befinden sich u. a. in den Sammlungen der Münchner Neuen Pinakothek. In seiner Heimat, dem Untereichsfeld, schuf er Werke in mehreren Kirchen.

Außer dem obengenannten gab es noch den namensgleichen Maler und Graphiker Heinrich Weber (1892–1962).

Weblinks

Biografie Fineart Matrikelbuch München (Zugriff vom 12/03/16)

Literatur

Weber, Heinrich. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Beitrag zur Kunstgeschichte. Dresden 1898, Band 2, Teil 2, S. 980, . Weber, Heinrich. In: Lexikon der Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band 4, S. 340, Abb. 502/503. Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart. Jahrbuch des Vereins für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim, 68. Jahrgang, Hildesheim 2000, 3-39366-518-8, S. 310.

Einzelnachweise

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