In der Liste von Denkmalen, Skulpturen und Ehrentafeln in Bonn werden öffentlich zugängige, nicht denkmalgeschützte Skulpturen, Plastiken, Reliefs, Tafeln und andere Kleindenkmale sowie öffentliche Kunstwerke in der Bundesstadt Bonn und ihren Ortsteilen aufgeführt.

Liste

Bild Titel Weitere Informationen Künstler Jahr Lage Ortsteil 150pxweitere Bilder Junge Frau mit Schale Kopie von 1976 in Basaltlava des Originals in Kunststein aus der Zeit um 1930Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn – Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012, Teil 2, S. 89.(online (PDF; 5,5 MB)); Spende der Volksbank Bonn Rhein-Sieg an die Stadt zum 75. Jubiläum des 1901 als Handwerkerbank zu Bonn eGmbH gegründeten Geldinstituts. Auf dem Sockel steht: „Volksbank Bonn den Bürgern ihrer Stadt 1901–1976“. Die expressive Skulptur ist vermutlich als Park- oder Gartenfigur gedacht, als Figur mit Vogeltränke; dies erklärt die weit zurückgelehnte Haltung des Mädchens, das die Vögel nicht abschrecken möchte, aus der Schale zu nippen oder in ihr zu baden. um 1930/1976 Gangolfstraße Bonn-Zentrum 150x150pxweitere Bilder Wolkenschale Die Wolkenschale („Coupe de nuage“) ist aus Tessiner Marmor gefertigt. 1961 Adenauerallee 39 Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Fünf Kontinente Die fünf Bronzefiguren wurden 1955 an der Außenwand der damaligen Bibliothek angebracht. Auftraggeber war das Bundesministerium für Post- und Fernmeldewesen. Sie symbolisieren die fünf Kontinente und somit die weltumspannende Tätigkeit der Post. 1955 Adenauerallee 81–83(Rückseite) Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Gerhard von Are Die Stele wurde von Stefan Schevardo als Brunnen entworfen. Der Brunnen aus Basalt und Tuff wurde 2012 durch Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher eingeweiht. Stifter ist der Bonner Geschäftsmann Walter Nonnen-Büsche. 2012 Gerhard-von-Are-Straße Bonn-Zentrum 150px Mikado Das Kunstwerk von Manuel Franke befand sich an der inzwischen neu errichteten Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Köln-Bonn am Friedensplatz. 1998 Budapester Straße Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Die Wächter Die Monumental-Skulptur „Die Wächter“ von Lars Ulrich Schnackenberg wurde ursprünglich am Konrad-Adenauer-Platz hinter dem Beueler Rathaus errichtet. Beim Bau eines Ärzte- und Geschäftshauses wurde die Skulptur an ihren jetzigen Platz umgesetzt. Es handelt sich um eine Dauerleihgabe des Künstlers, der längere Zeit in Bonn gelebt hat, an die Stadt Bonn.Schöne Bescherung am Beueler Rheinufer In: General-Anzeiger. 19. Dezember 2011. Abgerufen am 13. September 2017. 2001 Bröltalbahnweg/Rheinufer Beuel-Mitte 150pxweitere Bilder Stadtrelief Das Bronzemodell von Friedemann Sander zeigt die kurfürstliche Residenzstadt Bonn zum Ende des 18. Jahrhunderts im Maßstab 1:500 und wurde 2013 auf dem Bonner Münsterplatz aufgestellt. Die Erstellung wurde von Professor Dr. Gisbert Knopp wissenschaftlich begleitet. 2013 Münsterplatz Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Liegende mit Kind Die Betonplastik wurde beim Bau der damaligen Bundessiedlung errichtet. 1950 Am Römerkastell Bonn-Castell 150pxweitere Bilder Bundesadler Der abstrahierte Bundesadler aus Bronze wurde vom Frankfurter Künstler Hans Oskar Wissel geschaffen. Er befand sich von 1953 bis zum Jahr 2000 am Gebäude des Bundesrechnungshofes in Frankfurt. Mit dem Berlin/Bonn-Gesetz wurde der Sitz der obersten Bundesbehörde nach Bonn verlegt und der Adler wechselte seinen Standort. Er befindet sich heute an der Rheinseite des Gebäudes und mit Blick in Richtung Frankfurt. 1953 Adenauerallee 81–83(Rheinseite) Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Mean Average Die sechs Meter hohe Bronzeplastik Mean Average () wurde im Juni 2014 in der Fußgängerzone der Bonner Innenstadt im Beisein des Künstlers, des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch und des Alt-Bundeskanzlers Gerhard Schröder enthüllt. 2014 Remigiusplatz Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Echo polychrome Das „Echo polychrome“ wurde 1997 von der Hochtief Niederlassung Bonn/Aachen gestiftet und von dem französischen Maler und Bildhauer Guy de Rougemont geschaffen. 1997 Am Hofgarten/Lennéstraße Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Pferdetränke Die gusseiserne Pferdetränke am Blumenmarkt entspricht einem Typus, der um 1900 in größerer Stückzahl von der Aerzener Maschinenfabrik (Entwurf: Gerhard Lange) hergestelĺt wurde. Durch eine Säule sind drei unterschiedlich große Brunnenschalen, die als Tiertränken dienten – die Basisschale für Hunde, die mittlere für Pferde, die oberste für Vögel – miteinander verbunden. Eine Kopie der Tränke wurde 1990 in Endenich aufgestellt. um 1900 Remigiusplatz Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder „Lesezeichen“ Das Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bonner Markt. In das Pflaster des Bonner Markts sind insgesamt 60 sichtbare Buchrücken, sogenannte „Lesezeichen“, verteilt, die sich an der Rathaustreppe, dem Ort, an dem die Bücher am 10. Mai 1933 verbrannt wurden, verdichten. Zusätzlich wurde ein wetterfester Archiv-Behälter in Form einer Büchertruhe in den Platz eingelassen. Seine Inschrift benennt das Ereignis und weitere Autoren von verbrannten Büchern. / Andreas Knitz 2013 Marktplatz Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Kugel Die Kugel aus Balmoral-Granit hat einen Durchmesser von 220 cm, was dem Höhenunterschied zwischen den Ebenen des Platzes entspricht. 1989 Robert-Schuman-Platz Bonn-Hochkreuz 150px unbekannt Das Kunstwerk befindet sich am Eingang zum Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. (Unbekannt) unbekannt Robert-Schuman-Platz Bonn-Hochkreuz 150pxweitere Bilder Otiyot Das Kunstwerk Otiyot (Hebräisch für „Buchstabe“) befindet sich in einer Grünanlage, dem Hain der Nationen, in der Nähe des Hotels Maritim am Robert-Schuman-Platz. Die Bronzeskulptur soll in ihrer Strenge und Eleganz auch ein Denkmal für die Opfer des Holocaust sein. 1990 Robert-Schuman-Platz Bonn-Hochkreuz 150pxweitere Bilder Athena Die bronzene Skulptur der Athena Lemnia wurde 2001 dem Akademischen Kunstmuseum vom Deutschen Beamtenbund gestiftet. Für die Patina wurde eine alte Schwefelpulverpatina nach klassischem Rezept verwendet. 2001 Am Hofgarten 21(AkademischesKunstmuseum,Hofgartenseite) Bonn-Südstadt 150pxweitere Bilder Doryphoros Die bronzene Skulptur des Doryphoros wurde 2001 dem Akademischen Kunstmuseum vom Deutschen Beamtenbund gestiftet. Für die Patina wurde eine alte Schwefelpulverpatina nach klassischem Rezept verwendet. 2001 Am Hofgarten 21(AkademischesKunstmuseum,Hofgartenseite) Bonn-Südstadt 150pxweitere Bilder Dionysos-Herme Die bronzene Dionysos-Herme schuf Friedemann Sander 2002 im Auftrag des Rheinischen Landesmuseums. 2002 Am Hofgarten 21(AkademischesKunstmuseum) Bonn-Südstadt 150pxweitere Bilder Präzision und Ver­änderungs­möglich­keiten – ein Pulttisch für Ludwig auf der Rheingasse 934 Das Beethovendenkmal „Präzision und Ver­änderungs­möglich­keiten – ein Pulttisch für Ludwig auf der Rheingasse 934“ der japanischen Künstlerin Yukako Ando erinnert an eine Wohnstätte der Familie Beethoven in der Rheingasse 24. 2012 Rheingasse 24 Bonn-Zentrum 150px 1. Bonner Fußgängerzone In der Wenzelgasse wurde 1967 die erste Bonner Fußgängerzone eingerichtet. Diese wurde bis 1977 so vergrößert, dass Bonn zu diesem Zeitpunkt die drittgrößte Fußgängerzone bundesweit hatte. (Unbekannt) 2002 Wenzelgasse Bonn-Zentrum 150px Engel der Kulturen Der Engel der Kulturen wurde am 3. Oktober 2011 durch Hannelore Kraft, die damalige Bundesratspräsidentin, anlässlich des Deutschlandfestes in Bonn eingeweiht. und Gregor Merten 2011 Adenauerallee(Hofgarten) Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder De Musica IV Die Stahlskulptur „De música IV“ wurde durch den nordspanischen Bildhauer und Musikenthusiasten Eduardo Chillida geschaffen. Die 9,6 Tonnen schwere Corten-Stahl-Skulptur ist 1,93 Meter hoch, 2,20 Meter breit, 2,61 Meter tief und hat einen dezenten Rostton. Sie wurde am 18. September 2001 durch die damalige Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann im Beisein von 500 Gästen der Öffentlichkeit übergeben. „De Musica IV“ ist das letzte Werk des Künstlers, er verstarb 2002.„De música“ spielt jetzt in Bonn In: General-Anzeiger. 17. September 2001. Abgerufen am 16. Juni 2016. 2001 Münsterplatz Bonn-Zentrum 150pxweitere Bilder Skulpturen-Parcours „Dal Reno all'Universttà“ Die insgesamt sieben Skulpturen aus Edelstahl wurden von Marco Di Piazza geschaffen und wiesen auf das 200-jährige Bestehen der Universität Bonn hin, das 2018 gefeiert wurde. Der etwa zwei Kilometer lange Parcours erstreckte sich vom Rheinufer bis zum Poppelsdorfer Schloss. 2016 150pxweitere Bilder Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeiter in Beuel Erinnerungsstätte für Zwangsarbeiter auf dem Beueler Friedhof am Platanenweg. Das Gräberfeld mit Stele erinnert an 40 Frauen und Männer sowie 20 Kinder aus Osteuropa, die zwischen 1943 und 1945 in Beuel starben. Die Aufstellung der Stele wurde durch die Beueler Initiative gegen Fremdenhass angeregt. Die Stele ist aus Spenden finanziert, von Steinmetzmeister Michael Naundorf entworfen und wurde am 1. September 2016 eingeweiht.Gedenken an tote Zwangsarbeiter In: General-Anzeiger. 3. September 2016. Abgerufen am 18. November 2016. 2016 Platanenweg Beuel-Mitte 150pxweitere Bilder Denkmal Fährgerechtsame Die Infotafel in Form eines aufgeschlagenen Buches informiert über das Thema Fährgerechtsame. Die jeweils 60 kg schweren bronzenen Buchseiten des Metallbildners Attila Muranyi wurden am 30. Oktober 2016 durch Jürgen Nimptsch eingeweiht. Anlass war das Ausscheiden der Eheleute Schmitz nach ungefähr 50 Jahren aus dem aktiven Dienst auf der Fähre „Rheinnixe“. Auf der rechten Buchseite wird in einem kurzen historischen Abriss die Geschichte der Fährgerechtsamen bis in die heutige Zeit erklärt, die linke Buchseite zeigt die Silhouetten der Rheinfähren „Beethoven“, „Rheintreue“, „Rheinperle“ sowie der „Rheinnixe“. Das Lesepult aus Basalt wurde von Steinmetz Michael Naundorf geschaffen.https://www.bonn.de/pressemitteilungen/mai-2024/pilotprojekt-trinkwasserbrunnen-startet.php 2016 Hans-Steger-Ufer Beuel-Mitte 150pxweitere Bilder Pferdetränke (Beuel) Die gusseiserne Pferdetränke am Konrad-Adenauer-Platz in Beuel wurde durch den Heimat- und Geschichtsverein Beuel gestiftet und am 9. Oktober 1988 aufgestellt. Am Aufstellungsort befand sich schon früher eine Pferdetränke. Die Aufstellung des Brunnens war Teil des Gesamtprojekts „Historische Tat“ anlässlich der 2000-Jahr-Feier Bonns. Die Gestaltung übernahm Heinrich Esser (1923–2010), er trägt auf der Innenwand der großen Schale die Inschrift: „GESPENDET VOM / Heimatverein Beuel / 1988“ und „ERBAUT VON HEINRICH ESSER“. Die sechs Frauenbüsten sollen die Herrschaft der Frauen in Beuel symbolisieren. Zusätzlich zeigt der Brunnen Pferdeköpfe und fischähnliche Fabeltiere, wovon drei als Wasserspeier fungieren. Ein zusätzlicher Wasserspeier, in Form eines Hundekopfes, befindet sich unter der Brunnenschale.

Am 31.05.2024 abgebaut und durch einen Trinkwasserbrunnen ersetzt. Die Pferdetränke wird saniert und an einem noch nicht festgelegten Ort neu aufgebaut. 1987/88 Konrad-Adenauer-Platz/Friedrich-Breuer-Straße Beuel-Mitte 150pxweitere Bilder Wer das Denken nicht stoppt Die Skulptur befinden sich an der Fritz-Erler-Straße.