Steven B. Kalafer, auch Steve Kalafer, (* 1. August 1949 in West Caldwell; † 21. April 2021 in New York City) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Filmproduzent.
Leben Kalafer wuchs als Sohn eines Geschäftsinhabers in North Caldwell auf und arbeitete bereits im frühen Jugendalter als Vertreter für Fuller-Brush-Produkte.Laura Mansnerus: In Person; A Businessman With Lots of Balls in the Air. query.nytimes.com, 12. Juni 2005. Er studierte bis 1971 an der Rider University, die ihm 1996 den Titel eines Ehrenabsolventen verlieh.Distinguished Alumnus/a Award auf alumni.rider.edu
Kalafer begann 1973, als Manager für Coleman Oldsmobile in Trenton zu arbeiten und kaufte 1976 im Alter von 26 Jahren den kleinen Autoladen „Ditschman Ford Lincoln Mercury“ in Frenchtown, in dem er als Vertragshändler zunächst nur einen Wagen – einen orangefarbenen Ford Pinto – im Showroom anbot. Im Jahr 1979 zog er nach Flemington um, wo er bald Vertragshändler für zahlreiche weitere Automarken wurde, die er unter dem Namen Flemington Car & Truck Country vertrieb. Im Jahr 1997 fusionierte Flemington Car & Truck Country kurzzeitig mit Republic Industries, wobei Kalafers Firma als Tochterunternehmen von AutoNation USA lief. auf choosenj.com Kalafer und sein Geschäftspartner Byron Brisby kauften Flemington Car & Truck Country 2001 zurück und erwarben zusätzlich das Unternehmen Clinton Car & Truck Country. Kalafers Unternehmen betrieb 2005 schließlich rund 30 Autohausfilialen. NJBiz listete Kalafer 2011 unter den 100 mächtigsten Geschäftsmännern New Jerseys.The 100 most powerful people in New Jersey business. njbiz.com, 31. Januar 2011. Mit einem Vermögen von rund 781 Millionen Dollar zählt er zudem zu den reichsten Bewohnern des Bundesstaats.Carly Kilroy: Bernardsville Resident Makes „Wealthiest New Jerseyans“ List. patch.com, 8. Juli 2015.
Ab Ende der 1990er-Jahre stieg Kalafer ins Baseballgeschäft ein und gründete die unabhängige Atlantic League of Professional Baseball. Er war Besitzer des Baseball-Teams Somerset Patriots sowie Mitinhaber der Newark Bears und der Camden Riversharks. Auf sein Betreiben geht der Bau eines Baseball-Stadions in Bridgewater zurück, der 1999 abgeschlossen wurde.Bob Golon: No Minor Accomplishment: The Revival of New Jersey Professional Baseball. Rutgers University Press, 2008, S. 92.
Seit Ende der 1980er-Jahre war Kalafer zudem als Inhaber von Flemington Pictures als Filmproduzent tätig. Er wurde im Laufe der Jahre für drei Oscars nominiert.
Kalafer war verheiratet und hatte zwei Söhne.
Filmografie 1988: Das Geheimnis der unsichtbaren Stadt (The Night Train to Kathmandu) (TV) 1998: More 2000: Dropping Out 2000: Curtain Call 2002: Bottom of the Ninth 2004: Sister Rose’s Passion 2004: Going Home (TV) 2005: Protocols of Zion 2005: Stranger: Bernie Worrell on Earth 2006: The Diary of Immaculee 2006: Off the Black 2008: The Bull 2009: We Love You 2010: The Soprano State: New Jersey’s Culture of Corruption Part 1 2011: Barrymore 2012: Once in a Lullaby: PS 22 Chorus Documentary 2014: Aerodrome
Auszeichnungen 1999: Oscarnominierung, Bester animierter Kurzfilm, für More 2001: Oscarnominierung, Bester Dokumentar-Kurzfilm, für Curtain Call 2005: Oscarnominierung, Bester Dokumentar-Kurzfilm, für Sister Rose’s Passion 2012: Publikumspreis für den Besten Dokumentarfilm, Woodstock Film Festival, für Once in a Lullaby: PS 22 Chorus Documentary 2012: Großer Preis für den besten Dokumentarfilm, New Jersey International Festival, für Once in a Lullaby: PS 22 Chorus Documentary 2012: Nominierung Publikumspreis, Gotham Awards, für Once in a Lullaby: PS 22 Chorus Documentary
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Gestorben 2021 Kategorie:Mann