Stefan Pohl (* 10. April 1978 in Merseburg) ist ein deutscher Schwimmer und Olympiateilnehmer. Der 2 m große und 88 kg schwere Athlet startete für den SV Halle. Seine Disziplin war das Freistilschwimmen.

Karriere Pohl konnte sich mehrfach bei Deutschen Meisterschaften platzieren: DM 200 m Freistil: 1997: Meister 1999: Vizemeister 2000: Platz 3 2001: Vizemeister 2002: Platz 3 DM Kurzbahn: 1995: Platz 3 400 m Freistil 1996: Vizemeister 400 m Freistil, Platz 3 200 m Freistil 1998: Meister 400 m Freistil 2004: Platz 3 200 m Freistil

Seine größten Erfolge feierte Pohl bei Europameisterschaften. Bei Einzelwettkämpfen: Kurzbahn-EM 1996 in Rostock: SILBER über 400 m Freistil in 3:48,10 min hinter dem Italiener Emiliano Brembilla (Gold in 3:45,32 min) und vor dem Griechen Dimitrios Manganas (Bronze in 3:48,29 min). Als Mitglied der 4 × 200-m-Freistilstaffel: EM 1997 in Sevilla: BRONZE in 7:18,86 min hinter Großbritannien (Gold in 7:17,56 min) und den Niederlanden (Silber in 7:17,84 min). Team: Lars Conrad, Christian Keller, Stefan Pohl und Steffen Zesner. EM 1999 in Istanbul: GOLD in 7:19,63 min vor Großbritannien (Silber in 7:19,91 min) und Russland (Bronze in 7:25,36 min). Team: Christian Keller, Stefan Pohl, Lars Conrad und Michael Kiedel. Die vor Deutschland platzierten Teams aus den Niederlanden und Italien waren beide disqualifiziert worden. EM 2000 in Helsinki: SILBER in 7:18,96 min hinter Italien (Gold in 7:16,52 min) und vor Frankreich (Bronze in 7:20,37 min). Team: Michael Kiedel, Christian Keller, Stefan Herbst und Stefan Pohl. EM 2002 in Berlin: SILBER in 7:17,59 min hinter Italien (Gold in 7:12,18 min) und vor Griechenland (Bronze in 7:20,67 min) Team: Moritz Zimmer, Stefan Pohl, Lars Conrad und Stefan Herbst. Bei Weltmeisterschaften hingegen konnte die Staffel um Stefan Pohl keine Medaillen gewinnen: WM 1998 in Perth: Platz 4 (Team: Christian Keller, Stefan Pohl, Jörg Hoffmann und Steffen Zesner). WM 2001 in Fukuoka: Platz 5 in 7:17,29 min (Team: Johannes Oesterling, Stefan Herbst, Stefan Pohl und Lars Conrad). Gold ging an Australien in der Weltrekordzeit von 7:04,66 min. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney ging Pohl sowohl als Einzelschwimmer als auch mit der Staffel an den Start und erzielte folgende Ergebnisse: 200 m Freistil: Platz 16 (Als Achter und Letzter seines Semifinales in 1:50,56 min ausgeschieden; Gold gewann der Niederländer Pieter van den Hoogenband in der Weltrekordzeit von 1:45,35 min) 4 × 200 m Freistilstaffel (Team: Stefan Pohl, Christian Keller, Stefan Herbst, Christian Tröger, Heiko Hell und Michael Kiedel): Platz 6 in 7:20,19 min Der Abstand zu den drittplatzierten Niederländern betrug mehr als 7 Sekunden.

Weblinks Deutsche Schwimmmeisterschaften

DM 2004 In: Mitteldeutsche Zeitung vom 26. November 2004 Fukuoka

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