Die Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefährdeter (Suchthilfestiftung) mit Sitz in Heidelberg ist eine bundesweit tätige Stiftung des bürgerlichen Rechts, aufgeführt im Stiftungsverzeichnis des Regierungspräsidiums Karlsruhe.Stiftung "Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefährdeter". In: Stiftungsverzeichnis im Regierungsbezirk Karlsruhe, Regierungspräsidium Karlsruhe. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
Zielgruppen sind ehemals Alkohol- und Drogenabhängige. Das Ziel ist es, Suchtkranke wieder in die Lage zu versetzt, ein eigenverantwortliches Leben zu führen. Dabei steht der Selbsthilfegedanke stets im Vordergrund.Eintrag im Stiftungsverzeichnis. Bundesverband Deutscher Stiftungen.
Tätigkeiten Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahr von Suchtkrankheiten und deren Genesungsmöglichkeiten Förderung von Selbsthilfegruppen Förderung von Wohn- und Arbeitsprojekten sowie Selbsthilfegemeinschaften, in denen Suchtkranke lernen, ohne Suchtmittel zu leben Unterstützung von hilfsbedürftigen suchtkranken und suchtgefährdeten Personen durch persönliche und wirtschaftliche Hilfeleistung Unterstützung bei Hauptschulabschlüssen, Qualifizierungsmaßnahmen zur Arbeitsbefähigung und Ausbildungsförderung Tätigkeits-Schwerpunkte: Bundesweite Unterstützung von Selbsthilfe Initiativen „Ehemaliger“, zu deren Resozialisierung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Einzelförderungen zur Berufsfindung Mitwirkende Beratung und Unterstützung der Lotsennetzwerke
Geschichte Die Suchthilfestiftung ging aus dem 1981 gegründeten gemeinnützigen Verein Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefährdeter hervor, der 1998 in seine jetzige Rechtsform Stiftung dbR umgewandelt wurde. Initiator und Vorsitzender Vorstand bis 2010 Ludger Balke, aktueller Vorstand Ralph-Dieter Wilk (geschäftsführend) und Miklos Gerner-Barna.
Seit Gründung werden bundesweit ehemalige Drogenabhängige und Alkoholiker beraten und gefördert sowie Aufklärungsarbeit geleistet und Einzelmaßnahmen durchgeführt. Parallel erfolgte der Aufbau und die Vernetzung der ambulanten und stationären Selbsthilfe-Einrichtungen.
Zu den geförderten Projekten gehörten unter anderem sich später zu namhafter Größe entwickelnde stationäre Selbsthilfeprojekte, wie die Fleckenbühler und die Stiftung Synanon.
Insgesamt wurden bis 1998 von der Stiftung bzw. dem Verein, der der Stiftung vorausging, ca. 40 Betriebe gefördert.
Stiftungsmittel Neben den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen erhält die Suchthilfestiftung Unterstützung und Spenden von Privatpersonen und Unternehmen, Zuweisungen über Geldauflagen und Zustiftungen. Ein wesentlicher Teil der Mittel kommt von einem Einzelspender.
Im Jahr 1989 standen der Suchthilfestiftung 860.000 DM aus Gerichts-Bußgeldern und Spenden zur Verfügung. Im Jahr 2001 wurde berichtet, dass Spenden in der Höhe von ca. 1 Mio. DM pro Jahr zur Verfügung stehen.
Mitgliedschaften Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefährdeter.
Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefahrdeter Kategorie:Organisation (Abhängigkeit) Hilfe zur Selbsthilfe Suchtkranker und Suchtgefahrdeter