__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ mini|Ansichtskarte mit der Synagoge in Eberswalde (um 1910) Die Synagoge in Eberswalde, der Kreisstadt des Landkreises Barnim im Nordosten des Landes Brandenburg, wurde 1890/91 errichtet. Die Synagoge befand sich in der heutigen Goethestraße.

Geschichte Nach dem Ankauf eines Baugrundstückes am Schleifmühlenberg in der Bismarckstraße, der heutigen Goethestraße, begann 1890 der Neubau nach Plänen des Berliner Architekten Ferdinand Münzenberger. Die Synagoge, ein dreikuppliger Bau im maurischen Stil mit blau-weiß gekachelter Fassade, wurde am 1. September 1891 feierlich eingeweiht. Die Finanzierung wurde ausschließlich durch Spenden der Gemeindemitglieder gesichert.

Im Jahr 1931 setzte ein Blitzschlag die Synagoge in Brand. Mit dem Wiederaufbau wurde sofort danach begonnen, sodass die Synagoge im Frühjahr 1932 erneut eingeweiht werden konnte.

Während der Novemberpogrome 1938 fiel die Synagoge einem Brandanschlag zum Opfer.

Gedenken Am 9. November 2013 wurde am Standort der ehemaligen Synagoge der Erinnerungsort Wachsen mit Erinnerung im Beisein des Bundespräsidenten Joachim Gauck und Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, sowie dem Landtagspräsidenten von Brandenburg Gunter Fritsch der Öffentlichkeit übergeben.

Siehe auch Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen

Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 1: Aach – Groß-Bieberau. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08077-2 (Online-Ausgabe).

Weblinks

Denkmal an die ehemalige Synagoge in Eberswalde (abgerufen am 10. Februar 2016)

Eberswalde Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Brandenburg Eberswalde Eberswalde Kategorie:Bauwerk des Historismus in Brandenburg Kategorie:Orientalisierende Architektur Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Eberswalde Kategorie:Sakralbau in Eberswalde Kategorie:Judentum in Eberswalde