Jamie Lawson (* 1. Dezember 1975 in Plymouth) ist ein englischer Singer-Songwriter, der seit den 1990er Jahren in Irland lebt. Nach ersten kommerziellen Erfolgen Anfang der 2010er in seiner Wahlheimat, verhalf ihm ein Plattenvertrag mit dem Label von Ed Sheeran 2015/16 zu einem internationalen Erfolg mit dem Song Wasn’t Expecting That und dem nach ihm benannten Album.
Biografie Jamie Lawson wuchs in seiner Geburtsstadt Plymouth auf und begann mit acht Jahren mit dem Gitarrespielen. Während der Schulzeit spielte er in Coverbands und mit 17 ging er als Pubmusiker nach Irland. Ganze elf Jahre dauerte es bis zur Veröffentlichung seines Debütalbums Last Night Stars im Jahr 2003. Weitere sieben Jahre vergingen bis mit The Pull of the Moon Album Nummer zwei erschien. Zu einem Lied darauf, Wasn’t Expecting That, hatte er auch ein Video online gestellt, das 2011 vom Sender Today FM entdeckt und gespielt wurde. Daraufhin kam das Lied in die irischen Charts und erreichte dort Platz 3. Auch das Album kam in die Charts, noch erfolgreicher war aber ein sofort nachgeschobenes Album, das nach dem Singlehit benannt wurde. Es erreichte Platz 11 in Irland. Doch weder gelang es Lawson, den Erfolg auch in seine Heimat Großbritannien zu übertragen, noch konnte er in Irland an den Erfolg anknüpfen.
Erst 2015 gelang ein zweiter Anlauf. Ed Sheeran hatte nach seinem großen Erfolg in diesem Jahr ein eigenes Label mit dem Namen Gingerbread Records gegründet und nahm dort als ersten Interpreten Jamie Lawson unter Vertrag. Bereits im April wurde Wasn’t Expecting That auf dem australischen Markt getestet und erreichte wie vier Jahre zuvor in Irland auch dort Platz 3. Außerdem wurde es mit Doppelplatin ausgezeichnet. Anfang Oktober erschien das Lied dann in Großbritannien und stieg bis Platz 6. Wenig später folgte das Album Jamie Lawson. Es stieg auf Platz 1 der UK-Charts ein und erreichte in Australien und Irland die Top 5. Auch in den US-Albumcharts konnte es sich platzieren, aber es hielt sich nur eine Woche. Anfang 2016 wurde Wasn’t Expecting That auch in weiteren europäischen Ländern veröffentlicht und kam unter anderem in Deutschland in die Charts. Für das Lied erhielt er als Songwriter 2016 den Ivor Novello Award.
Nach dem internationalen Erfolg wurde es wieder ruhig um ihn. Mit dem Nachfolgealbum Happy Accidents schaffte er es 2017 noch einmal in die britischen Charts, das Album The Years in Between verpasste aber zwei Jahre später eine Platzierung.
Diskografie Alben 2003: Last Night Stars 2010: The Pull of the Moon 2011: Wasn’t Expecting That 2015: Jamie Lawson 2017: Happy Accidents 2019: The Years in Between
EPs 2002: The Small Wish 2002: The Kitchen Songs 2008: Real Thing 2013: Between Each Breath 2020: Moving Images 2020: Talking Pictures
Singles 2003: Heal a Bone 2003: It’s Over 2010: The Last Time 2010: But Love Me / Oh, What a Foolish Me 2011/2015: Wasn’t Expecting That 2011: Lucy Rocks 2015: Ahead of Myself 2015: Cold in Ohio 2016: Don’t Let Me Let You Go 2016: Someone for Everyone 2017: Can’t See Straight 2017: A Little Mercy 2017: Footprints in the Snow 2018: Testify 2019: The Answer 2019: Where Have All the Good Vibrations Gone? (Live Acoustic Mix) (feat. Turin Brakes) 2019: Use Somebody 2020: She Sings for Me 2020: All Because of You 2021: A Case of You 2021: Freedom 2022: The Scientist 2023: Napoleon Dynamite
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
2024: für das Album Jamie Lawson
Platin-Schallplatte
2023: für die Single Wasn’t Expecting That
2015: für die Single Wasn’t Expecting That2× Platin-Schallplatte
2015: für die Single Wasn’t Expecting That
Quellen
Weblinks
Offizielle Homepage (englisch)
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