Manfred Makra (* 1956 in Graz) ist österreichischer Maler und Grafiker, Autor und Kurator.

Leben und Wirken Makra eröffnete 1975 in Graz sein erstes Atelier und ist seither als freischaffender Künstler tätig. Seine ersten Werke standen unter dem Einfluss der Nachkriegsmalerei. Von 1975 bis 1979 setzte er sich mit Höhlenmalerei, Art brut und Informel auseinander.

1980 orientierte er sich neu, machte Bekanntschaft mit Werken von Antonio Calderara und entwickelte darauf aufbauend konsequent seine eigene kontemplative Sprache von Bildern und Formen in Annäherung an die Konkrete Kunst (Poesie des Wenigen). Er absolvierte einige Reisen nach Japan, wo er die Ästhetik des japanischen Zen-Buddhismus studierte. Ab 1990 wendete er sich der Wandmalerei zu.

Makra ist seit 1986 Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ. Er lebt und arbeitet in Steyr und Wien.

In den letzten Jahren kuratierte Makra unter anderem folgende Ausstellungen

2010 art in the dark – raum 6, Atelierhaus Darmstadt

2011 zwischen den zeiten Forum Konkrete Kunst, Erfurt ON, Galerie in der Schmiede, Pasching konkret – konstruktiv, Minimal / Haus der Kunst (Baden) konkret nicht konkret, Artmark Galerie, Vienna

2012 the sound of forms, Policon, Vienna MA – der raumlose raum, Galerie Lattemann, Darmstadt MA – lob dem zwischenraum, Artmark Galerie, Vienna

2013 some days – far east, Kunstverein Mistelbach, Mistelbach MA – aus der welt der stille, Shiwory Gallery, Okoyama 2014 dialoge der stille, Artmark Galerie, Vienna

2015 vom langsamen fließen der bilder, Artmark Galerie, Vienna

2016 unified fields, Artmark Galerie, Vienna transitions, Galerie Lattemann, Darmstadt k, Anraku-Ji Temple, Kyoto geometric imprecise, Palazzo Ducale (Mantua) museale verortung, Artmark Galerie, Vienna

Ausstellungen (Auswahl) Makra präsentiert seine Werke seit 1985 im Rahmen von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland. Werke der XXI. Internationalen Malerwochen in der Steiermark, Neue Galerie Graz, Graz, 1986 Konstruktivistische Arbeiten in klassischer Tradition, Traklhaus Salzburg, Salzburg, 1987 Manfred Makra, Norio Kajiura. Malerei Objekte, Galerie Schloss Puchheim, Attnang-Puchheim, 2003 Manfred Makra. partituren der stille, Museum der Wahrnehmung, Wien, 2006 Wegmarken, Maerz 1952–2002, Architekturforum Oberösterreich, 2013 Manfred Makra und Hermann J. Painitz in der Galerie Artmark, 2016

Publikationen Der Duft des Nichts. Gedichte. Wien 2015, ISBN 978-3-902744-34-0.

Filme Manfred Makra auf YouTube Faircloud – Lucky Journey (Musikvideo), 2016 Finelight Trailer, 2017

Weblinks Webpräsenz von Manfred Makra (englisch) Manfred Makra, in: Webpräsenz von basis wien verlagshaus hernals | wien Manfred Makra in der artmark galerie ARTFACTS.NET | Manfred Makra

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Grafiker (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann