Diese Seite führt die Ergebnisse der Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl des Jahres 2016 in den Vereinigten Staaten auf.
Delegierte Die Delegierten eines Bundesstaates wurden auf Grundlage der Ergebnisse in den Vorwahlen auf die jeweiligen Kandidaten aufgeteilt. Die Delegierten wählten auf den nationalen Parteitagen den Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei.
Die Aufteilung der Delegierten erfolgte aufgrund der Vorwahlergebnisse in den Bundesstaaten. Aufgrund der komplizierten Vorwahlrichtlinien bestimmten neben dem Stimmenanteil der Primaries und Caucuses (Conventions) noch weitere Faktoren den Anteil der auf einen Kandidaten verpflichteten Delegierten. Diese Richtlinien sind von Staat zu Staat unterschiedlich. So werden die Delegierten in einigen Staaten streng nach Verhältniswahlrecht aufgeteilt, während in anderen Staaten Sperrklauseln von bis zu 15 % existieren.The Washington Times: Obama renomination won’t be unanimous
Es ist auch möglich, für uncommitted (unentschlossen) zu stimmen, was jeweils viele Delegierte ergibt, die frei entscheiden können, welchen Kandidaten sie wählen.The Green Papers: Democratic ConventionThe Green Papers: Republican Convention
Hinzu kommen unverpflichtete Delegierte (Superdelegierte bei Demokraten bzw. (RNC)/Bonus-Abgeordnete bei Republikanern), üblicherweise Amtsinhaber und Parteioffizielle.Spiegel online: Super-Schlacht um Super-Delegierten-tv: Wenn die Elite entscheidet Diese sind frei in ihrer Entscheidung, welchen Kandidaten sie unterstützen – die Zuordnung erfolgte aufgrund von Endorsements (unverbindliche Unterstützungsbekundungen).
Die Associated Press führte in den ersten Wochen des Novembers 2015 eine Umfrage unter den Superdelegierten durch.AP News: ig nomination lead for Clinton: pocketing 'superdelegates' Unter den 579 Delegierten, die erreicht werden konnten, hatten sich 369 auf einen Kandidaten festgelegt. Von ihnen unterstützten 359 Clinton, acht Sanders und zwei O’Malley. Die AP beschreibt diese Versprechen als „öffentliche Unterstützung“. Die vollständige Liste mit dem Abstimmungsverhalten der Delegierten wird jedoch vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Die New York Times gab mit Stand 5. Juli 2016 für Clinton eine Superdelegiertenzahl von 591 an, während Sanders bei 48 Superdelegierten lag. Bei den Republikanern wurden 95 unverpflichtete Delegierte für Trump und trotz Aufgabe 9 für Cruz gezählt.2016 Primary Results and Calendar, The New York Times, abgerufen am 20. Juli 2016
Einige Kandidaten traten nur in einem oder mehreren Bundesstaaten an und wurden in der öffentlichen Medienwahrnehmung weitgehend ignoriert. Zu den Fernsehdebatten wurden, neben einigen aufgrund schlechter Umfragewerte schon vor den Vorwahlen ausgestiegenen Kandidaten nur Hillary Clinton, Bernie Sanders und Martin O’Malley bei den Demokraten sowie Ben Carson, Carly Fiorina, Rick Santorum, Jeb Bush, Chris Christie, Ted Cruz, Jim Gilmore, Mike Huckabee, John Kasich, Rand Paul, Marco Rubio und Donald Trump bei den Republikanern eingeladen.
Gesamtergebnis Jene Kandidaten, die ihre Bewerbung zurückgezogen haben, sind bei nachfolgenden Vorwahlen nicht mehr platziert und nur der Form halber mit aufgeführt.
Donald Trump wurde am 19. Juli 2016 auf dem Parteitag der Republikaner in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Sein stärkster Konkurrent in den Vorwahlen, Ted Cruz, verweigerte ihm auf dem Parteitag die Unterstützung. Ein Versuch von Delegierten, die Abstimmungsregeln zu ändern, um die Wahl Trumps zu verhindern, scheiterte.
Hillary Clinton wurde am 26. Juli 2016 auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia zur Präsidentschaftskandidatin gewählt. Dabei erhielt sie die Unterstützung ihres einzigen bedeutenden Konkurrenten aus den Vorwahlen, Bernie Sanders. Jedoch kam es zu Protesten der Anhänger von Sanders. Vor Beginn des Parteitags kündigte die Parteivorsitzende Debbie Wasserman Schultz ihren Rücktritt an, da durch gehackte und veröffentlichte E-Mails deutlich wurde, dass die Parteiführung der Demokraten die Vorwahlen zugunsten von Hillary Clinton beeinflusst hatte.
Demokraten350pxKandidatVerpflichtete DelegierteUnverpflichtete DelegierteStand: 05.07.2016Auf dem Parteitagerhaltene StimmenGewonneneVorwahlenrand|50px|Hillary ClintonHillary Clinton ehemalige Außenministerin2205591284234ausgeschiedene Kandidaten:rand|50px|Bernie SandersBernie Sanders Senator aus Vermontaufgegeben am 12. Juli 2016unterstützt nun Hillary Clinton184648186523rand|50px|Rocky De La FuenteRocky De La Fuente Unternehmerausgeschieden am 14. Juni 2016keine Teilnahme in weiteren Bundesstaaten, keine verpflichteten Delegierten0000Keith Judd ehemaliger Häftlingausgeschieden am 7. Juni 20160000Willie Wilson Unternehmerausgeschieden am 7. Juni 20160000rand|50px|John WolfeJohn Wolfe Rechtsanwalt aus Tennesseeausgeschieden am 15. März 2016000050px|Martin O’MalleyMartin O’Malley ehemaliger Gouverneur von Marylandaufgegeben am 4. Februar 2016RP online: Demokrat O'Malley aus Präsidentschaftsrennen ausgestiegen0000Delegierte gesamt: 4.763The Green Papers: Democratic Detailed Delegate Allocation – 2016(2.383 für Nominierung benötigt)Verpflichtete Delegierte: 4.051Unverpflichtete Delegierte (Superdelegierte) und unentschlossenene Delegierte: 71155 Delegierte haben sich der Stimme enthalten, ein Delegierter wurde in den Vorwahlen nicht bestimmt.Das Gesamtergebnis wurde auf dem Parteitag nicht verkündet, stattdessen erfolgte die Nominierung von Hillary Clinton zur Kandidatin per Akklamation.Republikaner350pxKandidatVerpflichtete DelegierteUnverpflichtete Delegierte Stand: 05.07.2016Auf dem Parteitagerhaltene StimmenGewonneneVorwahlenrand|50px|Donald TrumpDonald Trump Unternehmer aus New York144195172537ausgeschiedene Kandidaten:rand|50px|Ted CruzTed Cruz Senator aus Texasaufgegeben am 4. Mai 2016Ted Cruz drops presidential race, CNN, 4. Mai 2016548948411rand|50px|John KasichJohn Kasich Gouverneur von Ohioaufgegeben am 4. Mai 201616101251rand|50px|Marco RubioMarco Rubio Senator aus Floridaaufgegeben am 15. März 2016unterstützt nun Donald Trump17301233rand|50px|Ben CarsonBen Carson pensionierter Arztaufgegeben am 2. März 2016https://abc6onyourside.com/news/nation-world/ben-carson-suspends-campaign-sourcesunterstützt nun Donald Trump9070rand|50px|Jeb BushJeb Bush ehemaliger Gouverneur von Floridaaufgegeben am 20. Februar 2016unterstützte Ted Cruz4030rand|50px|Jim GilmoreJim Gilmore ehemaliger Gouverneur von Virginiaaufgegeben am 12. Februar 2016USA Today: Jim Gilmore drops out of GOP presidential race0000rand|50px|Chris ChristieChris Christie Gouverneur von New Jerseyaufgegeben am 10. Februar 2016 unterstützt nun Donald TrumpChristie unterstützt Trump als Präsident0000rand|50px|Carly FiorinaCarly Fiorina ehemalige Managerinaufgegeben am 10. Februar 2016SPON: Christie und Fiorina geben aufunterstützte Ted Cruzhttp://www.politico.com/story/2016/03/carly-fiorina-endorses-ted-cruz-2204941000rand|50px|Mike HuckabeeMike Huckabee ehemaliger Gouverneur von Arkansasaufgegeben am 4. Februar 2016RP online: Republikaner Huckabee gibt auf1000rand|50px|Rick SantorumRick Santorum ehemaliger Senator aus Pennsylvaniaaufgegeben am 4. Februar 2016n-tv: Rick Santorum wirft hin unterstützte Marco Rubio0000rand|50px|Rand PaulRand Paul Senator aus Kentuckyaufgegeben am 3. Februar 2016SPON: Rand Paul beendet seine Wahlkampagne1020Delegierte gesamt: 2.472The Green Papers: Republican Detailed Delegate Allocation – 2016 (1.237 für Nominierung benötigt)Verpflichtete Delegierte: 2.342Unverpflichtete und unentschlossene Delegierte: 130Drei Delegierte haben sich der Stimme enthalten.
Übersicht Die Tabelle gibt eine Übersicht über die gewonnenen Delegiertenstimmen nach Bundesstaaten. Je nach Wahlordnung in dem entsendenden Bundesstaat waren die Delegierten der Bewerber, die ihre Kampagne eingestellt hatten, auf dem Parteitag automatisch ungebunden, ausdrücklich vom Bewerber entpflichtet worden oder weiterhin gebunden. Die Anmerkungen hierzu sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die ursprünglich dem Bewerber zuerkannten verpflichteten Delegierten sind hier in jedem Fall mit aufgeführt. DatumDemokraten DatumRepublikaner Bundesstaat/Außengebiet 60pxClinton 60pxSandersSonstige(O’Malley) 60pxTrump 60pxCruz 60pxRubio 60pxKasich Sonstige(Carson)(Bush)(Fiorina)(Huckabee)(Paul)Nötige Stimmen2.383 1.237Verpflichtete Delegierte2.205 1.846 0 1.441 548 173 161 16Auf dem Parteitag erhaltene Stimmen2.842 1.865 0 1.725 484 123 125 121. Mär1. MärAlabama 44 9 0 36 13 1 0 026. Mär1. MärAlaska 3 13 0 11 12 5 0 01. Mär22. MärAmerikanisch-Samoa 4 2 0 0 0 00 04. Jun10. MärAmerikanische Jungferninseln 7 0 0 1 1 2Rubios Delegierte sind unentschlossen, da er seine Wahlkampagne vor dem Caucus eingestellt hat. 0 022. Mär22. MärArizona 42 33 0 58 0 0 0 01. Mär1. MärArkansas 22 10 0 16 15 9 0 01. Mär8.–9. AprColorado 25 41 0 0 30 0 0 026. Apr26. AprConnecticut 28 27028000026. Apr26. AprDelaware 129016000015. Mär15. MärFlorida 141 73 0 99 0 0 0 01. Mär1. MärGeorgia 73 29 0 42 18 16 0 07. Mai12. MärGuam 430 0 0 0 0 026. Mär8. MärHawaii 8 17 0 11 7 1 0 022. Mär8. MärIdaho 5 18 0 1220 0 0 015. Mär15. MärIllinois 79 770 54 9 0 6 03. Mai3. MaiIndiana 394405700001. Feb1. FebIowa 23 21 0 7 8 7 1 77. Jun7. JunKalifornien 254 221 0 172 0 0 0 05. Mär5. MärKansas 10 23 0 9 24 6 1 017. Mai5. MärKentucky 28 27 0 17 15 7 7 05. Mär5. MärLouisiana 37 14 0 18 18 5Rubio entbindet seine Delegierten: 0 06. Mär5. MärMaine 8 17 0 9 12 0 2 026. Apr26. AprMaryland 60 35 03800001. Mär1. MärMassachusetts 46 45 0 22 4 8 8 08. Mär8. MärMichigan 63 67 0 25 17 0 17 01. Mär1. MärMinnesota 31 46 0 8 13 17 0 08. Mär8. MärMississippi 31 5 0 25 15 0 0 015. Mär15. MärMissouri 36 35 0 37 15 0 0 07. Jun7. JunMontana 10 110 27 0 0 0 05. Mär10. MaiNebraska 10 15 0 36 0 0 0 020. Feb23. FebNevada 20 15 0 14 6 7 1 2Carson entbindet seine Delegierten: 9. Feb9. FebNew Hampshire 9 15 0 11 3 2 4 37. Jun7. JunNew Jersey 79 47 0 51 0 0 0 07. Jun7. JunNew Mexico 18 16 0 24 0 0 0 019. Apr19. AprNew York 139 108 0 89 0 0 6 012. Mär15. MärNördliche Marianen 4 2 0 9 0 0 0 015. Mär15. MärNorth Carolina 60 47 0 29 27 6 9 17. Jun1.–3. AprNorth Dakota 5 13 0 0 0 0 0 015. Mär15. MärOhio 81 62 0 0 0 0 66 01. Mär1. MärOklahoma 17 21 0 13 15 12 0 017. Mai17. MaiOregon 25 36 0 18 5 0 5 026. Apr26. AprPennsylvania 1068301700005. Jun6. MärPuerto Rico 37 23 0 0 0 23 0 026. Apr26. AprRhode Island 1113012205027. Feb20. FebSouth Carolina 39 14 0 50 0 0 0 07. Jun7. JunSouth Dakota 10 10 0 29 0 0 0 01. Mär1. MärTennessee 44 23 0 33 15 9 0 01. Mär1. MärTexas 147 75 0 48102 3 0 022. Mär22. MärUtah 6 27 0 0 40 0 0 01. Mär1. MärVermont 0 16 0 8 0 0 8 01. Mär1. MärVirginia 62 33 0 17 8 16 5 326. Mär24. MaiWashington 27 74 0 41 0 0 0 014. Jun12. MärWashington, D.C. 16 4 0 0 0 10Delegierte, die Kandidaten mit eingestellter Kampagne unterstützen, sind ungebunden: 9 010. Mai10. MaiWest Virginia 11 18 030 0 0 1Delegierte, die Kandidaten mit eingestellter Kampagne unterstützen, sind ungebunden: 05. Apr5. AprWisconsin 38 48 0 6 36 0 0 09. Apr14.–16. AprWyoming 7 7 0 1 23 1 0 01.–8. Mär—Ausland 4 9 0 — — — — —
Einzelergebnisse Alle Prozentangaben werden gerundet. Ein Ergebnis von 0,0 % bedeutet, dass der Kandidat weniger als 0,05 % der Stimmen erhielt. In bevölkerungsreichen Staaten kann dies bis zu mehrere tausend erhaltene Stimmen betreffen.
Aufgrund der komplizierten Vorwahlrichtlinien bestimmen neben dem Stimmanteil der Primarys und Caucuses (Conventions) noch weitere Faktoren den Anteil der Delegierten. Diese sind von Staat zu Staat unterschiedlich. Datum BundesstaatDelegierteThe Green Papers: Democratic Detailed Delegate Allocation – 2016RNC: 2016 PRESIDENTIAL NOMINATING PROCESS BOOK (PDF; 874 kB)Ergebnis DemokratenPlatzierung, Kandidat, (Stimmenanteil), verpflichtete DelegierteErgebnis RepublikanerPlatzierung, Kandidat, (Stimmenanteil), verpflichtete Delegierte1. Februar 2016 Iowa 150pxDemokraten:44 Delegierte8 SuperdelegierteRepublikaner:30 Delegierte0 unverpflichtete Delegierte Caucus