Teli ist ein Maiensäss in der Gemeinde St. Niklaus (walliserdeutsch ) im Walliser Bezirk Visp. Im Privatbesitz der Familie Fux-Chanton.
Geographie Teli liegt auf an der linken Talflanke oberhalb von St. Niklaus Dorf (, walliserdeutsch ) und ist auf dem Landweg über einen schmalen Pfad zu Fuss zu erreichen, der vor dem Überqueren des Jungbaches auf einer Höhe von vom Jungerweg abzweigt.
Die Siedlung umfasst drei historische Gebäude, das Wohnhaus steht auf , eine Stallung (walliserdeutsch ) liegt direkt oberhalb und die zweite Stallung auf Die Gebäude sind Blockhäuser aus Lärchenholz mit Dächern aus massiven Steinplatten.
Teli-Kreuz und Jungmannschaft Jeweils übers Wochenende und an Feiertagen erstrahlt das hölzerne Teli-Kreuz in blauem Licht hoch über St. Niklaus Dorf. Es ist 12,70 Meter hoch und 5,60 Meter breit. Ebenfalls bei einem Todesfall in der Pfarrei St. Niklaus leuchtet das Kreuz jeweils zur Andacht an die verstorbene Person, bis diese zu Grabe getragen wird.
Das mächtige Kreuz wurde im Jahre 1950 von der Jungmannschaft in freiwilliger Arbeit auf dem Teli-Tschuggu aufgestellt ( walliserdeutsch für Felsen). Seither findet auf dem Maiensäss alle fünf Jahre eine Gedenkfeier statt. 1964 wurde das Kreuz mit einer elektrischen Beleuchtung versehen.
Die Jungmannschaft wurde 1937 gegründet und ist die nachfolgende Standesorganisation des ehemaligen Jünglingsvereins. Dessen Gründungsurkunde ist datiert vom 1. April 1900 und vom Bergführer Alois Pollinger junior als Präsident unterzeichnet.
Wanderwege Von Teli () nach Jungen () über den Barackenweg zum Höhenweg Moosalp–Jungen und von Teli über Sparren () ins Jungtal () zum Weisshornweg.
Siehe auch Bergführermuseum Jungen Sparren
Weblinks
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