mini|hochkant=1|Außenansicht der Pfarrkirche St. Martin Die St.-Martin-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Oberhochstatt, einem Ortsteil der Stadt Weißenburg in Bayern im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist Pfarrkirche im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Weißenburg. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-540 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Martin, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 27. November 2023).

Lage Die spätmittelalterliche Chorturmkirche steht innerhalb des Friedhofs im Westen des Dorfes im sogenannten „unteren Dorf“ unweit des Rohrbachs auf einer Höhe von 511 Metern über NHN.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 27. November 2023.

Geschichte Die Kirche wurde im Jahr 1185Beschreibung der Kirche auf pointoo vom Bischof Otto von Eichstätt geweiht, wobei der Vorgängerbau, auf dessen Fundamenten die Kirche erbaut wurde, vermutlich sehr viel älter war. Der Baumeister Blasius Berwart wurde am 23. Juli 1589 in der Kirche begraben.

Im 17. Jahrhundert musste das Bauwerk neu aufgemauert werden. 1718 wurde sie erneuert und der Kirchturm nochmals aufgestockt.

Der barocke Turmhelm wurde zwischen 1769 und 1771 hinzugefügt und hat eine spindelförmige Spitze. Das Langhaus ist ein niedriger Satteldachbau. Die Ausstattung wurde 1872 bis 1883 erneuert. Eine Renovierung der Kirche fand 1992 statt.

Ausstattung Der Altar stammt vom Ansbacher Bildhauer Franz Herterich, das Deckenbild mit der Verklärung Christi aus dem 19. Jahrhundert schuf der Weißenburger Maler Otto Schlagenhauser.

Orgel Die Orgel mit 13 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1977 von der Orgelbaufirma Deininger & Renner erbaut und ersetzte ein Instrument von G. F. Steinmeyer aus dem Jahr 1887 mit 10 Registern.

Die Disposition der neuen Orgel lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 11. September 2026. I Manual C–g3 Rohrflöte 8′ Prinzipal 4′ Flachflöte 2′ Mixtur IV–VI ′ II Manual C–g3 Gedeckt 8′ Nachthorn 4′ Quinte ′ Prinzipal 2′ Terz ′ Sifflöte 1′ Tremulant Pedal C–f1 Subbaß 16′ Oktavbaß 8′ Gedecktpommer 4′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Bemerkungen: Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur, Spielschrank

Glocken Die Glocken wurden 1950 vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation in V12-Rippe gegossen. Einzig die kleine Glocke hängt am geraden Joch, alle anderen läuten an stark gekröpften Stahljochen, was bei V12-Glocken in der Regel die Standardausführung war.

Literatur

Weblinks

Website der Kirchengemeinde Lage des Bauwerks im

Einzelnachweise

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