Das Amt Freiburg/Elbe war ein historisches Verwaltungsgebiet des Königreichs Hannover bzw. der preußischen Provinz Hannover.

Geschichte 1852 wurde auch in Hannover die Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung durchgeführt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft. Für die Verwaltung wurde das Amt Freiburg/Elbe geschaffen, die Rechtsprechung ging an das Amtsgericht Freiburg/Elbe. Amt und Amtsgericht hatten den gleichen Sprengel. Dieser umfasste das Gebiet des Freiburgschen Teil des früheren Gräfengerichts des Landes Kehdingen. 1859 wurde es um das bisherige Amt Wischhafen erweitert. Ab 1867 bildete es mit dem Amt Jork den (Steuer-)Kreis Stader Marschkreis. 1885 ging das Amt im Kreis Kehdingen auf, dessen Verwaltungssitz sich in Freiburg/Elbe befand.

Amtmänner 1852–1859: Georg Martin Victor Quentin, Amtsassessor, ab 1852 Amtmann 1859–1881: Ludwig Gottlieb Georg Julius Pagenstecher, Amtmann, ab 1867 auch Kreishauptmann 1882–1885: Bodo Voigts, Amtmann, Kreishauptmann (1885–1889 Landrat des Kreises Kehdingen)

Gemeinden Bei seiner Aufhebung im Jahre 1885 umfasste das Amt die folgenden Gemeinden: Assel Balje Bützfleth Drochtersen Freiburg i. Hann. Hamelwörden Krautsand Krummendeich Neuland Oederquart

Literatur Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen, Band 10: Hannover. Marburg (Lahn) 1981

Weblink Behördengeschichte Amt Freiburg beim Niedersächsisches Landesarchiv (Abteilung Stade)

Freiburg Freiburg Kategorie:Freiburg/Elbe Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1852 Kategorie:Aufgelöst 1885