Renate Merck (* 4. Juli 1951 in Hamburg; † 24. Dezember 2024 in Kiel) war eine deutsche Filmeditorin.

Renate Merck studierte zunächst Germanistik und Ethnologie. Ab 1979 wurde sie im Bereich Filmschnitt tätig.

Der Film Abschied. Brechts letzter Sommer in der Regie von Jan Schütte wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2000 in der Sektion Un Certain Regard uraufgeführt. Für den Film Scherbentanz wurde sie 2003 für den Schnitt-Preis nominiert.

Renate Merck war mit dem Regisseur Helmut Herbst bis zu dessen Tod im Jahr 2021 verheiratet. Das Paar lebte in Brombachtal-Birkert im Odenwald.

Filmografie (Auswahl) 1980: Was soll'n wir denn machen ohne den Tod, Regie: Elfi Mikesch 1985: Verführung: Die grausame Frau, Regie: Monika Treut 1985: 40 qm Deutschland, Regie: Tevfik Başer 1987: Drachenfutter, Regie: Jan Schütte 1990: Winckelmanns Reisen, Regie: Jan Schütte 1991: Der zynische Körper, Regie: Heinz Emigholz 1991: Im Kreise der Lieben, Regie: Hermine Huntgeburth 1991: Nach Patagonien, Regie: Jan Schütte 1992: Female Misbehaviour, Regie: Monika Treut 1993: Bunkerlow, Regie: Martin Kirchberger 1994: Auf Wiedersehen Amerika, Regie: Jan Schütte 1995: Eine Reise in das Innere von Wien, Regie: Jan Schütte 1995: Die Eroberung der Mitte, Regie: Robert Bramkamp 1997: Diese Tage in Terezin, Regie: Sibylle Schönemann 1997: Das Trio, Regie: Hermine Huntgeburth 1998: Fette Welt, Regie: Jan Schütte 2000: Abschied. Brechts letzter Sommer, Regie: Jan Schütte 2002: Scherbentanz, Regie: Chris Kraus 2003: Supertex, Regie: Jan Schütte 2007: Bis später, Max, Regie: Jan Schütte 2024: Ihre ergebenste Fräulein, Regie: Eva Heldmann

Weblinks

Kurzbiografie bei Filmplus, 2003 Renate Merck bei Mubi

Einzelnachweise

Kategorie:Filmeditor Kategorie:Person (Film, Hamburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Frau