Die UK Championship 2004 war ein Snookerturnier, das vom 15. bis 28. November 2004 im Barbican Centre in York ausgetragen wurde. Unmittelbar nachdem er beim British Open im Finale verloren hatte, erreichte Stephen Maguire erneut das Finale. Diesmal siegte er klar gegen den Engländer David Gray mit 10:1.
Für David Gray war es nicht nur sein erstes großes Finale – bei den Scottish Open stand er vorher schon zweimal im Endspiel –, ihm gelang in der Runde der letzten 32 das erste Maximum Break seiner Karriere. Es war zugleich das 50. offizielle 147er-Break der Snookergeschichte. Kurioserweise war es nicht das höchste Break des Turniers: Jamie Burnett kam in der zweiten Qualifikationsrunde dank eines Free Balls auf 148 Punkte, der höchsten überhaupt jemals im Profisnooker offiziell erzielten Breakpunktzahl. Da es da aber keine Fernsehübertragung gab, bekam der Schotte nicht einmal eine Prämie.
Preisgeld Beim Preisgeld gab es erneut einen deutlichen Einschnitt von 90.000 £, es sank damit unter das Niveau von 2000. Nur dank der Bonusprämie für das Maximum Break blieb die Summe über einer halben Million £. Die Siegerprämie fiel auf die Mitte der 1990er übliche Höhe um 14.500 £. Zwar stieg die Prämie für Verlierer von Viertel- und Achtelfinale sogar an, da aber nicht mehr die letzten 96, sondern nur noch die Top 64 bedacht wurden, kam die große Ersparnis zustande. Zuletzt gab es 1992 nur für die letzten 64 ein Preisgeld. Preisgeld Sieger 70.000 £ Finalist 35.000 £ Halbfinalist 17.500 £ Viertelfinalist 14.000 £ Achtelfinalist 10.500 £ Letzte 32 7250 £ Letzte 48 4125 £ Letzte 64 2000 £ Höchstes Break TV-Phase: 6000 £ Maximum: + 25.000 £ Insgesamt 525.000 £
Qualifikation Nicht nur am Geld wurde bei dieser Ausgabe der UK Championship gespart, nur 96 statt wie zuletzt 128 Spieler wurden zum Turnier zugelassen, weshalb auch nur drei statt vier Qualifikationsrunden notwendig waren. Sie fanden vom 14. bis 19. Oktober statt.
Hauptturnier Am Modus des Hauptturniers hatte sich nichts geändert. 16 Spieler aus der Qualifikation trafen ab 15. November auf 16 für die erste Runde gesetzte Spieler. Die Sieger spielten dann gegen die 16 bestplatzierten Spieler der Weltrangliste das Turnier zu Ende.
Runde 1 Spiel Ergebnis Spiel Ergebnis 1 Stephen Maguire 9:2 Mark Davis 9 Mark Selby 9:3 Tony Drago 2 Dominic Dale 9:3 Ding Junhui 10 Barry Hawkins 9:4 Ian McCulloch 3 Jimmy Michie 9:7 Gerard Greene 11 Neil Robertson 9:7 Joe Swail 4 Robert Milkins 9:3 Sean Storey 12 Andy Hicks 9:5 Anthony Hamilton 5 Mark King 9:7 Robin Hull 13 Joe Perry 9:7 Marcus Campbell 6 Ryan Day 9:8 Drew Henry 14 Barry Pinches 9:5 Nigel Bond 7 John Parrott 9:5 James Wattana 15 Ali Carter 9:8 Tom Ford 8 Ricky Walden 9:4 Michael Holt 16 Quinten Hann 9:6 Shokat Ali
Runde 2 bis Finale
Century-Breaks 49 Century-Breaks waren im Vergleich zu den Vorjahren für die letzten 48 kein hoher Wert, dafür schaffte Finalist David Gray ein Maximum Break. Vor dem Hauptturnier in der Qualifikationsphase hatte Jamie Burnett mit Hilfe eines Free Balls sogar ein Break von 148 Punkten erzielt. Spieler mit den meisten Breaks von 100 oder mehr Punkten war Sieger Stephen Maguire, seine 10 Centurys waren der drittbeste Wert seit Bestehen des Turniers.
Centurys in der Runde der letzten 48 sind kursiv dargestellt, sie zählten nicht für Breakprämie, die nur für die TV-Phase vergeben wurde. David Gray 147, 139, 118, 105 Stephen Maguire 141, 131, 122, 118, 110, 106, 106, 104, 102, 100 Stephen Hendry 141 Ricky Walden 140, 116, 112 Peter Ebdon 136 (2×), 111 Robin Hull 134 Ryan Day 130, 107 Mark King 128 Chris Small 128 John Parrott 124, 113, 101 Robert Milkins 120 Gerard Greene 120 Ronnie O’Sullivan 118, 113, 102 James Wattana 118 Alan McManus 117 John Higgins 114 Joe Perry 114, 102 Stephen Lee 113, 104 Barry Hawkins 112, 100 Neil Robertson 111 Ali Carter 107 Jimmy Michie 105 Graeme Dott 101 Dominic Dale 101 Barry Pinches 101
Quellen
#2004 Kategorie:Snookerveranstaltung 2004 Kategorie:Billardturnier in York