Die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse oder kurz Zuse-Gemeinschaft ist eine Interessenvertretung gemeinnütziger Industrieforschungseinrichtungen in Deutschland. Sie trägt den Namen des deutschen Computererfinders Konrad Zuse. Die Mitglieder des technologie- und branchenoffenen Verbandes sind unabhängige Forschungseinrichtungen.Wolfgang Heumer: , Interview mit dem Präsidenten Ralf-Uwe Bauer. In: VDI nachrichten, 10. April 2015, abgerufen am 16. November 2015, (PDF-Version, Auf: stattweb.de) Dabei handelt es sich vor allem um eingetragene Vereine oder gemeinnützige GmbHs, die nicht von Bund und Ländern gemeinsam grundfinanziert sind.

Die Zuse-Gemeinschaft versteht sich neben den Forschungsverbünden der Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaften, der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaften sowie den Hochschulen als „dritte Säule“ der deutschen Forschungslandschaft. Ihre Ziele sind die Beschleunigung industrieller Forschung und Entwicklungstransfers, die einheitliche Vertretung ihrer Mitglieder gegenüber Bund, Ländern und Wirtschaftsorganisationen und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere durch gleichberechtigten Zugang zu Förderprogrammen.Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Unternehmen. In: Wirtschaftsspiegel Thüringen 03/2015, Seite 4

Die Zuse-Gemeinschaft sieht sich, neben der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), als Träger der Industrieforschung in Deutschland.Die Zuse-Gemeinschaft auf einen Blick. Auf: Offizielle Website, abgerufen am 20. März 2023Zuse-Gemeinschaft begrüßt wichtige Verbesserungen im Konjunkturpaket für anwendungsnahe gemeinnützige Forschung, (idw) Nachrichten, abgerufen am 27. Mai 2022

Gründung Die Zuse-Gemeinschaft wurde am 29. Januar 2015 in Berlin gegründet und präsentierte sich bei einer Veranstaltung am 24. März 2015 erstmals der Öffentlichkeit. Als Gründungsinstitute hatten sich der Gemeinschaft zu diesem Zeitpunkt bereits 68 der etwa 130 unabhängigen Forschungseinrichtungen in Deutschland angeschlossen.. Auf medizin & technik, abgerufen am 7. April 2019 Nach Auskunft der Zuse-Gemeinschaft ging die Initiative zur Gründung von den Instituten selbst aus.Eduard Altmann: . Auf produktion.de, 11. August 2015, abgerufen am 16. November 2015

Struktur Die Organe der Zuse-Gemeinschaft sind: die Mitgliederversammlung, das Präsidium, der Senat und der Innovationsrat.

Der Sitz ist in Berlin. Ihr Präsident ist Martin Bastian, Vorstandsvorsitzender des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Jacqueline Lemm, Geschäftsführerin des TFI - Deutsches Forschungsinstitut für Bodensysteme e. V., Bernd Grünler, Direktor des INNOVENT e. V. Technologieentwicklung Jena, Anke Schadewald, Vorstandsvorsitzende des Instituts für Kunststofftechnologie und -recycling e. V., Gregor Wrobel, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik, Peter Steiger, Vorstand für Verwaltung und Finanzen der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf, und Steffen Tobisch, Geschäftsführer des Instituts für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH.Präsidium. Auf: Offizielle Website, abgerufen am 2. November 2023

Weblinks Offizielle Website Eintrag im Lobbyregister des Deutschen Bundestages

Einzelnachweise

Kategorie:Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags Kategorie:Forschungseinrichtung in Berlin Kategorie:Forschungsorganisation (Deutschland) Kategorie:Vereinsgründung 2015 Kategorie:Konrad Zuse als Namensgeber Kategorie:Verein (Berlin) Kategorie:Industrieforschung