mini|Alison Krauss (2022) Alison Krauss (* 23. Juli 1971 in Decatur, Illinois) ist eine US-amerikanische Sängerin, Violinistin und Fiddlespielerin, die die Bluegrass-Musik seit den 1990er Jahren maßgeblich beeinflusst hat. Sie ist auch als Produzentin tätig. Sie hat 27 Grammys erhalten und ist damit hinter Beyoncé (35) die Künstlerin mit den meisten Auszeichnungen.
Biografie Bereits mit fünf Jahren lernte Krauss Violine zu spielen und nahm klassischen Musikunterricht. Schon bald wurde sie jedoch der Klassik müde und begeisterte sich für Country- und Bluegrass-Licks. Mit acht Jahren begann sie, in und um ihre Heimatstadt Champaign (Illinois) herum an Talentwettbewerben teilzunehmen. Zwei Jahre später hatte sie ihre eigene Band. 1984 gewann sie ebenso wie in den beiden Folgejahren die „Illinois State Fiddle Championship“. Die Society for the Preservation of Bluegrass in America kürte sie zum „Most Promising Fiddler“ im Mittleren Westen. Sie wurde vom „Father of Bluegrass“, Bill Monroe gefördert.
Ihr Tonträgerdebüt gab Alison Krauss 1985 auf einem Album ihres Bruders Viktor, das er zusammen mit Jim Hoiles und Bruce Weiss aufgenommen hatte. Es heißt Different Strokes und wurde auf dem unabhängigen Fiddle-Tunes-Label veröffentlicht. Das erste eigene Album, Too Late To Cry, veröffentlichte Krauss 1987 im Alter von 16 Jahren. In Europa wurde sie besonders durch ihre Mitarbeit an dem Soundtrack zum Film O Brother, Where Art Thou? im Jahr 2000 bekannt. 2005 wurde ihr Duett Whiskey Lullaby mit Brad Paisley bei den CMA Awards als „Song of the Year“ ausgezeichnet.
Krauss arbeitet seit vielen Jahren mit der Begleitband Union Station, bestehend aus Dan Tyminski (Gitarre, Gesang), Ron Block (Banjo, Gitarre, Gesang), Jerry Douglas (Dobro) und Barry Bales (Bass, Gesang). Darüber hinaus ist Krauss auch als Produzentin tätig, u. a. für die Bluegrass-Bands Nickel Creek und The Cox Family sowie für Alan Jackson.
2007 lernte Alison Krauss den früheren Sänger von Led Zeppelin, Robert Plant bei der Vorbereitung zu einem gemeinsamen Beitrag für ein „Tribute to Leadbelly“-Konzert kennen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein gemeinsames Musikprojekt, aus dem im Oktober 2007 das Album Raising Sand hervorging. Es wurde 2009 mit fünf Grammys ausgezeichnet. 2021 kam es mit dem Album Raise The Roof zu einer weiteren gemeinsamen Veröffentlichung mit Plant.
Bertram Eisenhauer bewertete das Schaffen von Alison Krauss im Jahr 2011 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
Auszeichnungen Neben ihren 27 Grammys erhielt sie auch acht CMA Awards und 14 International Bluegrass Music Awards; 2021 wurde sie in die Hall of Fame der Bluegrass Music Awards aufgenommen. 2012 erhielt sie vom Berklee College of Music einen Ehrendoktor der Musik.
Diskografie
Studioalben
Livealben
Kompilationen
Weitere Kompilationen 2005: Home on the Highways: Band Picked Favorites
Singles als Leadmusiker
Weitere Singles 1991: I’ve Got That Old Feeling 1992: Heartstrings (mit Union Station) 1992: New Fool (mit Union Station) 1993: Every Time You Say Goodbye (mit Union Station) 1996: Baby Mine 1997: Looking in the Eyes of Love (mit Union Station) 1999: Stay 2000: Maybe 2002: Let Me Touch You for a While 2002: New Favorite 2003: How’s the World Treating You (mit James Taylor) 2003: Every Time You Say Goodbye (mit Union Station) 2005: Goodbye Is All We Have 2006: If I Didn’t Know Any Better 2007: Simple Love 2008: Shadows (mit Tony Rice) 2011: Paper Airplane (mit Union Station) 2012: My Love Follows You Where You Go" (mit Union Station)
Singles als Gastmusikerin
Weitere Gastbeiträge 1994: Walk Over God’s Heaven (mit The Cox Family) 1997: Whenever I Call You Friend (mit Michael Johnson) 1999: Get Me Through December (mit Natalie MacMaster) 2007: Gone, Gone, Gone (Done Moved On) (mit Robert Plant) 2007: Stick With Me Baby (mit Robert Plant) 2008: Please Read the Letter (mit Robert Plant) 2008: Rich Woman (mit Robert Plant) 2012: I Just Come Here for the Music (mit Don Williams) 2014: Blue Blue Day (mit Mandy Barnett) 2016: Come Find Me (mit Alabama) 2017: How I Want To Be (mit Sundance Head) 2018: Love Heals (mit Levi Hummon) 2022: This Guitar (mit Def Leppard) 2022: Lifeless (mit Def Leppard)
Videoalben 2002: Live (US: ) 2004: Down From The Mountain 2009: A Hundred Miles Or More: Live From The Tracking Room
Soundtrackbeiträge 1997: It Doesn’t Matter (Buffy – Im Bann der Dämonen) 2003: O Brother, Where Art Thou? (O Brother, Where Art Thou?) 2003: Mona Lisa’s Smile (Mona Lisas Lächeln) 2004: You Will Be My Ain True Love (Unterwegs nach Cold Mountain)
Auszeichnungen für Musikverkäufe Silberne Schallplatte
2026: für die Single Whiskey Lullaby
Goldene Schallplatte
1995: für das Album Now That I’ve Found You: A Collection 2004: für das Album Live 2005: für das Videoalbum LivePlatin-Schallplatte
2008: für das Album Raising Sand 2019: für die Single Whiskey Lullaby
2026: für die Single Whiskey Lullaby
Weblinks
alisonkrauss.com
Quellen
Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:Country-Musiker Kategorie:Country-Sänger Kategorie:Bluegrass Kategorie:Mitglied der Grand Ole Opry Kategorie:Geiger Kategorie:Grammy-Preisträger Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau