Günter Ermisch (* 14. April 1933 in Witzenhausen) ist ein deutscher Jurist, ehemaliger Ministerialbeamter und Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (1984 bis 1987). Von 1990 bis 1996 amtierte er als Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten in Sachsen.

Biografie Ermisch studierte nach dem Abitur 1954 Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg mit Zweitem Staatsexamen und Promotion zum Dr. iur. über Die Ausübung eines öffentlichen Amtes im Rahmen der Haftung der Bundespost bei Kraftfahrzeugunfällen. In Würzburg wurde er Mitglied der Studentenverbindung ATV Alsatia im ATB.Vorstand des Altherrenbundes des ATB: ATB Adreßbuch 1980. Kassel 1980, S. 218.

Er trat 1963 in den Staatsdienst ein und bekleidete verschiedene Posten im Bundesministerium des Innern, zeitweilig im Bundesamt für Zivilschutz. Von 1978 bis 1981 war er Vizepräsident des Bundeskriminalamts und von 1984 bis 1987 Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung. 1990 kam er als Bevollmächtigter des Bundes zum Aufbau des Landes Sachsen in das neue Bundesland. Von 1990 bis zum Wechsel in den Ruhestand 1996 amtierte er dort als Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund. Er betrieb unter anderem die Gründung der Stiftung für das sorbische Volk.StS Dr. Günter Ermisch mitberünder[sic!] der “Stiftung für das Sorbische Volk” erhielt Bundesverdienstkreuz. sorben.org. Abgerufen am 7. November 2015. Auf europäischer Ebene gehörte er dem Ausschuss der Regionen an.

Ehrungen Großes Bundesverdienstkreuz (1996)

Weblinks

„Günter Ermisch“ (Der Spiegel, 26. Oktober 1981)

Einzelnachweise

Kategorie:Staatssekretär (Sachsen) Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland) Kategorie:Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Korporierter im ATB Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Bundesministerium des Innern)