mini|Klosterkirche St. Hedwig in Sulzbach mini|Salasianerinnenkloster Sulzbach mini|Portal der Klosterkirche St. Hedwig mit dem Doppelwappen „Pfalz Sulzbach“ und „Hessen Rheinfels“ Das Salesianerinnenkloster Sulzbach ist ein ehemaliges Kloster der Salesianerinnen in Sulzbach-Rosenberg in Bayern in der Diözese Regensburg.

Geschichte Das St. Hedwig geweihte Kloster wurde laut Gründungsurkunde vom 8. Mai 1753 durch Eleonore Philippine von Sulzbach, Witwe des Herzogs Johann Christian von Sulzbach, gegründet. Sulzbach war ein Filialkloster des Salesianerinnenklosters Amberg, 1755 bezogen 6 Nonnen aus Amberg das Kloster.Salesianerinnenkloster Sulzbach. In: Germania Sacra – Klöster und Stifte des Alten Reiches. (adw-goe.de). Seit 1755 waren Salesianerinnen in Sulzbach in der Bildung für Mädchen tätig.

Die Herzogin verstarb 1759 in Neuburg an der Donau und vermachte ihr ganzes Vermögen dem Kloster. Ihr Leib ruht in der Neuburger Hofkirche, ihr Herz wurde in einem Gefäß nach Sulzbach gebracht, wo es nun in der Klosterkirche St. Hedwig hinter der Steintafel an der Südseite neben dem Hochaltar verwahrt wird.Georg Christoph Gack: Geschichte des Herzogthums Sulzbach nach seinen Staats- und Religionsverhältnissen. T. O. Weigel, Leipzig 1847, S. 359 (books.google.de). Die dortige Inschrift lautet:Onetz: Das Herz ruht in der Wand. 8. September 2015.

1762 stellte die Vorsteherin des Klosters, Anna Rosalie von Fick, beim Bistum Regensburg einen Antrag auf Errichtung der noch fehlenden, aber „so notwendigen“ Kirche. Dem wurde sofort stattgegeben. Den Bau leitete, wie beim Kloster, der Amberger Stadtbaumeister Wolf Dirmann und war 1764 vollendet. Der vierstöckige Klosterbau stößt rechtwinkelig an die Kirche an.

1804 kam es zum Zuzug von Nonnen aus dem aufgelösten Salesianerinnenkloster Amberg, denen ein Aufenthalt bis zu ihrem Lebensende garantiert wurde.

Das Kloster wurde 1809 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche St. Hedwig blieb bestehen.

In den Klostergebäuden wurden nacheinander 1804 das Königlich-bayerische Rentamt, ab 1827 das Landgericht und 1850 eine Kaserne untergebracht.

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Einzelnachweise

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