Plerguer (bretonisch: Plergar) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne; sie gehört zum Arrondissement Saint-Malo und zum Kanton Dol-de-Bretagne. Die Einwohner werden Plerguerrois und Plerguerroises genannt.
Geographie Plerguer liegt etwa 18 Kilometer südöstlich von Saint-Malo. An der westlichen Gemeindegrenze fließt der Meleuc, an der östlichen der Biez Jean. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude.
Umgeben wird Plerguer von den Nachbargemeinden Saint-Guinoux und Lillemer im Norden, Roz-Landrieux im Nordosten und Osten, Baguer-Morvan im Osten und Südosten, Le Tronchet im Süden sowie Miniac-Morvan im Westen.
Durch das Gemeindegebiet von Plerguer führt die autobahnartig ausgebaute Route nationale 176 mit einem eigenen Anschluss. Der Bahnhof der Gemeinde liegt an der Bahnstrecke Lison–Lamballe.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2020Einwohner 1581 1552 1682 1749 1853 1772 2125 2412 2826 Quelle: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Menhir La Pierre du Domaine, seit 1889 als Monument historique klassifiziert Kirche Sainte-Trinité-et-Saint-Augustin aus dem 19. Jahrhundert Kloster Notre-Dame de Beaufort, seit 1963, Gemeinschaft nach den Regeln des Dominikanerordens, in dem alten Schloss Beaufort aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, ursprünglich Burganlage aus dem 12. Jahrhundert Priorei von Saint-Pétreuc Kapellen Le Désert, Vauclair und Le Haut-Mesnil zahlreiche Wegekreuze Schloss Le Haut-Mesnil, genannt „Malouinière“, aus dem 19. Jahrhundert Schloss Le Bas-Mesnil aus dem 19. Jahrhundert zahlreiche alte Brücken und Herrenhäuser
Gemeindepartnerschaft Mit dem Stadtteil Lette der deutschen Stadt Coesfeld in Nordrhein-Westfalen besteht eine Partnerschaft.
Literatur Le Patrimoine des Communes d’Ille-et-Vilaine. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-072-8, S. 406–409.
Weblinks
Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert