Emanuel Taffertshofer (* 24. Februar 1995 in Landsberg am Lech) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler steht seit 2026 beim Südwest-Regionalligisten SSV Ulm 1846 unter Vertrag.

Sportlicher Werdegang Taffertshofer entstammt der Jugendarbeit des TSV 1860 München. Seit der Spielzeit 2013/14 spielt er für die zweite Mannschaft des TSV 1860 München in der Regionalliga Bayern. Sein Debüt für die seinerzeit in der 2. Bundesliga antretenden erste Mannschaft gab er am 19. Oktober 2015 in der Startelf bei einer 0:1-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC.

Zur Winterpause der Zweitliga-Spielzeit 2015/16 wechselte Taffertshofer in die 3. Liga zu den Würzburger Kickers, wo er einen Vertrag bis Sommer 2018 erhielt. Am Ende der Drittligasaison 2015/16 erreichte er mit den Nordbayern als Tabellendritter die Relegation zur 2. Bundesliga, wo er in beiden Spielen gegen den MSV Duisburg mitwirkte und nach einem 2:0-Heim- und 2:1-Auswärtssieg den Zweitligaaufstieg schaffte. Im Verlauf der folgenden Zweitligasaison schwankte er zwischen Startelf und Ersatzbank und kam auch nach einer Sperre aufgrund einer roten Karte zu 25 Saisoneinsätzen, als die Mannschaft in der Rückrunde ohne Sieg blieb und vom sechsten Tabellenplatz am Ende der Hinrunde auf einen Abstiegsplatz abrutschte. Auch in der Drittligasaison 2017/18 war er über weite Strecken Stammspieler, als Tabellenfünfter verpasste der Verein den direkten Wiederaufstieg. Danach wechselte er zum Zweitligisten SV Sandhausen. In den folgenden drei Jahren konnte er sich immer nur abschnittsweise in der Startelf behaupten und bestritt lediglich 49 der möglichen 102 Meisterschaftsspiele.

Ende Juni 2021 wechselte Taffertshofer in die 3. Liga zu SV Wehen Wiesbaden und unterschrieb dort einen Vertrag mit einer Laufzeit bis Sommer 2022. Er etablierte sich als Stammspieler und war nach Vertragsverlängerung in der Spielzeit 2022/23 mit 32 Saisoneinsätzen am Erreichen des vierten Tabellenplatzes beteiligt, rückte dabei aber am Saisonende ins zweite Glied. Als Einwechselspieler kam er in beiden Relegationsspielen – der Tabellenzweite SC Freiburg II war nicht aufstiegsberechtigt – gegen Arminia Bielefeld zum Einsatz, als der Klub mit einem 4:0-Heim- und 2:1-Auswärtssieg den Aufstieg klar machte. In der Zweitliga-Spielzeit 2023/24 blieb ihm auch verletzungsbedingt die Rolle des Ergänzungsspielers, als die Mannschaft nach einem 2:2-Hinspielremis im Rückspiel der Relegation gegen den SSV Jahn Regensburg den Klassenerhalt durch eine 1:2-Heimniederlage verpasste. Anschließend verließ er Wiesbaden. Kurze Zeit später wechselte er zu Akritas Chlorakas nach Zypern. Am Ende der Spielzeit 2025/26 stieg er mit dem Aufsteiger direkt wieder aus der First Division ab.

Im Sommer 2026 war Taffertshofer Teil des Umbruchs beim SSV Ulm 1846, der aus der 2. Bundesliga in die viertklassige Regionalliga Südwest abgestürzt war, und unterzeichnete Mitte Juli einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den „Spatzen“.

Sonstiges Taffertshofers älterer Bruder Ulrich entstammt ebenfalls der Jugendarbeit des TSV 1860 München und wurde Profifußballer.

Erfolge Aufstieg in die 2. Bundesliga 2016 mit den Würzburger Kickers Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2023

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Einzelnachweise

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