Mit dem Begriff Entlastungssyndrom, auch Sportentzugssyndrom oder , werden Gesundheitsstörungen bezeichnet, die bei einer plötzlichen Entlastung auftreten können, beispielsweise Kreislaufstörungen bei Leistungssportlern nach Abbruch des Trainings.A. Urhausen, W. Kindermann: Akutes Entlastungssyndrom und Abtraining. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 1999, Band 50, S. 243–244

Allgemein können bei Beendigung anstrengender oder belastender Tätigkeiten (z. B. Prüfung) derartige Beschwerden auftreten.Roche Lexikon Medizin

Zu diesen Störungen kann auch die Urlaubsmigräne gezählt werden.Entlastungssyndrom. wissen.de/medizin

Die Abgrenzung zu einer „Entlastungsdepression“ ist umstritten.

Vergleichbare Phänomene können auch in der Tiermedizin z. B. bei trainierten Pferden beobachtet werden.

Literatur S. Israel: Das akute Entlastungssyndrom des Leistungssportlers. In: Sportarzt und Sportmedizin, Band 18, 1967, S. 185–190. S. Israel: Das akute Entlastungssyndrom. In: Medizin und Sport, 1975, Band 5, S. 326–335. W. Hollmann, Th. Hettinger: Sportmedizin: Arbeits- und Trainingsgrundlagen. Schattauer Verlag, 1980, ISBN 978-3-7945-0657-6 P. D. Neufer: The effect of detraining and reduced training on the physiological adaptations to aerobic exercise training. In: Sports medicine (Auckland, N.Z.), November 1989, Band 8, Nr. 5, S. 302–320; PMID 2692122 (Review). I. Mujika, S. Padilla: Cardiorespiratory and metabolic characteristics of detraining in humans. In: Medicine and science in sports and exercise, März 2001, Band 33, Nr. 3, S. 413–421; PMID 11252068 (Review).

Einzelnachweise

Kategorie:Zerebrovaskuläre Störung Kategorie:Training (Sport)