(9427) Righini ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 14. Februar 1996 von den italienischen Astronomen Ulisse Munari und Maura Tombelli am Osservatorio Astrofisico di Asiago Cima Ekar (IAU-Code 098) auf der Hochebene von Asiago, 90 km nordwestlich von Padua, entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Eos-Familie,Die Familienzugehörigkeit von (9427) Righini in der Datenbank AstDyS-2 (englisch) einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,David Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family (PDF, englisch) sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist.

(9427) Righini wurde am 28. Juli 1999 nach dem italienischen Astronomen und Sonnenphysiker Guglielmo Righini (1908–1978) benannt, der ab 1953 Direktor der Sternwarte Arcetri war und diese Position bis zu seinem Tod innehatte.

Siehe auch Liste der Asteroiden

Weblinks

(9427) Righini in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch) Discovery Circumstances von (9427) Righini gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser