Achim Scholz (* 29. März 1949 in Briesen, Brandenburg) ist ein deutscher Hörspielregisseur, Hörspielautor und Drehbuchautor.

Leben und Wirken

Achim Scholz ist ein Enkel des bedeutenden Übersetzers August Scholz und der Schwiegersohn des Hörfunkmoderators Karl-Heinz Tesch. Er war spätestens ab 1975 beim Rundfunk der DDR an über zwanzig Hörspielen als Autor oder Regisseur beteiligt. Nach 1990 schuf er noch drei für den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB).

Hörspiele Autor Für Rundfunk der DDR bis 1988, danach ORB, meist auch als Regisseur, wenn nicht anders angegeben 1976: Fehlrechnung, Regie: Klaus Zippel 1979: Eisgänger 1981: Tatbestand Folge 24: Der Faschingsprinz, Autor mit Peter Graetz 1985: Frieda, Regie mit Joachim Staritz 1988: Hasenmann 1992: Eine Hundslektion (Hunds-Lektion), Regie: Karlheinz Liefers (ORB)

Regisseur Für den Rundfunk der DDR bis 1989, dann für den ORB

1976: Joachim Brehmer: Meine Frau Inge und meine Frau Schmidt 1977: Hans Siebe: Herzogs Frau. Krimi 1977: James Thurber: Walter Mittys Geheimleben. Bearbeitung: Gerhard Rentzsch 1978: Klaus G. Zabel: Verjährte Fristen. Krimi 1978: Jan Eik: Kleines Haus am Wald. Krimi 1978: Horst Berensmeier: Ideale Arbeitsbedingungen 1978: Ingrid Hahnfeld: Vom Aberheiner. Kinderhörspiel 1979: Susanne Günther: Kurzschluß. Krimi 1980: Joachim Brehmer: Jahreswechsel – Wechseljahre. 1981: Joachim Brehmer: Der Doppelgänger 1981: Bernd Schirmer: Der kleine König. 1983: Heiner Müller: Traktor 1983: Wera und Claus Küchenmeister: Elend und Glanz des Wilhelm Knaupe, genannt Bello 1984: Bertolt Brecht: Furcht und Elend des Dritten Reiches. Komponist: Hermann Anders – Bearbeitung und Regie 1986: Gerhard Rentzsch: Bienchens Verwandte 1987: Franz Fühmann: Rumpelstilzchen 1987: Lothar Günther: Großer Bahnhof. Komödie 1987: Heiner Müller: Wolokolamsker Chaussee I 1988: Franz Fühmann: Rumpelstilzchen 1988: Heiner Müller: Bildbeschreibung 1988: Hans Siebe: Porzellan. Krimi 1989: Frank Naumann: Spätfolgen oder Die unglaubwürdige Geschichte einer bahnbrechenden Erfindung 1993: Holger Böhme: Ausbruch (Held) (ORB) 1994: Rudolf Kiefert: Schwänzeltanz (ORB)

Filme Achim Scholz inszenierte mindestens ein Fernsehspiel 1975 Herodot in Buddelstädt (Fernsehtheater Moritzburg)Herodot in Buddelstädt Fernsehen der DDR (Memento)

Auszeichnungen Achim Scholz gewann viermal den DDR-Hörspielpreis, der vom Staatlichen Komitee für Rundfunk vergeben wurde. Angegeben ist das Jahr der Erstausstrahlung des Hörspiels 1980 Jahreswechsel – Wechseljahre, von Joachim Brehmer, Regiepreis der Kritiker 1981 Der kleine König, nach Bernd Schirmer, Preis der Hörer und Autorenpreis der Kritiker 1986 Bienchens Verwandte, von Gerhard Rentzsch, Preis der Hörer

Weblinks Achim Scholz in der ARD-Hörspieldatenbank

Einzelnachweise

Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Hörspielautor Kategorie:Hörspielregisseur Kategorie:Person (Rundfunk der DDR) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann