Piré-sur-Seiche (bretonisch: Pereg; Gallo: Pirae) ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Piré-Chancé mit Einwohnern (Stand: ) im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Die Einwohner werden Piréens genannt.
Die Gemeinde Piré-sur-Seiche wurde am 1. Januar 2019 mit Chancé zur Commune nouvelle Piré-Chancé zusammengeschlossen. Sie gehörte zum Arrondissement Rennes und war Teil des Kantons Châteaugiron (bis 2015: Kanton Janzé).
Geographie mini|links|Panorama Piré-sur-Seiche liegt etwa 21 Kilometer ostsüdöstlich von Rennes am Fluss Quincampoix, der im Südwesten der Commune déléguée in die Seiche mündet. Umgeben wurde die Gemeinde Piré-sur-Seiche von den Nachbargemeinden Saint-Aubin-du-Pavail im Norden und Nordwesten, Domagné im Norden und Nordosten, Chancé im Nordosten, Moulins im Osten, Boistrudan im Süden und Südosten, Essé im Süden, Janzé im Südwesten sowie Amanlis im Westen.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012Einwohner 2.005 1.950 1.743 1.809 1.730 1.877 2.116 2.311 Quelle: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre Kapelle La Croix-Bouessé von 1527, Umbauten im 17./18. Jahrhundert Calvaire von 1587 Schloss Piré Schloss Le Plessis-Guériff Schloss La Beauvais aus dem 17. Jahrhundert, umgebaut im 19. Jahrhundert Schloss Epinay aus dem 17. Jahrhundert Herrenhaus von La Bréhonnière aus dem 15. Jahrhundert, umgebaut bis in das 18. Jahrhundert Gutshof aus dem 17. Jahrhundert Wasser- und Windmühlen
Persönlichkeiten Hippolyte-Marie de Rosnyvinen (1778–1850), General der Kavallerie Armand Coupel (1883–1966), Bischof von Saint-Brieuc et Tréguier Léon Letort (1889–1913), Flugpionier
Literatur Le Patrimoine des Communes d’Ille-et-Vilaine. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-072-8, S. 773–779.
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Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert Kategorie:Commune déléguée im Département Ille-et-Vilaine Kategorie:Gemeindeauflösung 2019 Kategorie:Piré-Chancé