mini|hochkant|Archimedes, einer der bekanntesten Mathematiker der Antike mini|hochkant|Leonhard Euler, einer der produktivsten Mathematiker der Neuzeit mini|hochkant|Sofja Kowalewskaja war eine russische Mathematikerin, die 1884 an der Universität Stockholm die weltweit erste Professorin für Mathematik wurde

Mathematiker beschäftigen sich mit der Bewahrung und Weiterentwicklung des Fachgebiets der Mathematik und mit der Anwendung der Erkenntnisse auf praktische Belange. Die Anwendung mathematischer Methoden führt zu exakten Erkenntnissen und Aussagen, in bestimmten Teilgebieten auch zu quantitativen Ergebnissen (z. B. aus der Numerik und der Statistik).

Sie können auf Spezialgebieten tätig sein, so z. B. Numerische Mathematik, Statistik, Mathematische Logik, Algebra, Geometrie, Analysis, Modelltheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie. Da viele Verfahren und Techniken sich auch auf andere Teilbereiche übertragen lassen, ist nicht immer eine eindeutige Einordnung möglich.

Ausbildung Vor 2010 wurde der akademische Grad Diplom-Mathematiker verliehen, welcher nach einer Regelstudienzeit von neun Semestern an der Universität erworben wurde. Alternativ gab es Fachhochschulen, die in acht Semestern den Abschluss zum Diplom-Mathematiker (FH) anboten.

Seit der Umstellung auf das europäische Studiensystem beträgt die Studiendauer bis zum Bachelor sechs (an Fachhochschulen meist sieben) Semester. Für die Spezialisierung kann nach drei bis vier weiteren Semestern der Master erlangt werden.

Weiteres hierzu unter Mathematikstudium.

Studieninhalte Studieninhalte im Grundstudium umfassen in der Regel: Analysis, Lineare Algebra, Numerik, Stochastik, ein Wahlpflichtfach und ein Nebenfach.

Im Hauptstudium werden Bereiche der reinen (theoretischen) und der angewandten Mathematik vertieft, beispielsweise in Richtung Differentialgeometrie, Topologie, Funktionalanalysis oder Optimierung. Dazu kommt ein Nebenfach, das mitunter die Anwendung der Mathematik in anderen Fächern behandelt, beispielsweise Wirtschaftswissenschaften, Informatik oder Physik.

Akademische Grade Aufgrund der bestandenen Diplomprüfung bzw. Bachelor- oder Masterprüfung werden u. a. folgende Grade verliehen:

Deutschland Diplom-Mathematiker Diplom-Biomathematiker Diplom-Mathematiker (Technomathematik) Diplom-Technomathematiker Diplom-Mathematiker (Wirtschaftsmathematik) Diplom-Wirtschaftsmathematiker Diplom-Finanz- und Wirtschaftsmathematiker Diplom-Computermathematiker Bachelor of Science Mathematik Master of Science Mathematik

Österreich Magister/Magistra der Naturwissenschaften Magister/Magistra der Wirtschaftswissenschaften Diplom-Ingenieur/Diplom-Ingenieurin der Technischen Mathematik

Siehe auch Liste bedeutender Mathematiker Liste von Mathematikerinnen Portal:Mathematik Liste von Denkmälern von Mathematikern, Naturwissenschaftlern, Medizinern und Technikern

Weblinks

Deutsche Mathematiker-Vereinigung (PDF; 200 kB)

Mögliche Berufswege für Mathematiker – Seite des Fachbereichs Mathematik der Universität Hamburg mit Beispiel-Lebensläufen von Mathematikern The Mathematics Genealogy Project Spektrum.de: Index der Mathematiker