Das Amt Rehburg war ein historisches Verwaltungsgebiet des Fürstentums Calenberg bzw. des Königreichs Hannover mit Sitz in Rehburg.

Geschichte Das Amt geht auf die vermutlich von den Welfen gegründete Burg Rehburg und ihr Zubehör zurück.

Nach der Revolution von 1848 wurden im Königreich Hannover die Rechtsprechung von der Verwaltung getrennt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft.Gesetz über die Gerichtsverfassung vom 8. November 1850 () Die Verwaltung blieb beim Amt Rehburg, die Rechtsprechung ging an das neu geschaffene Amtsgericht Rehburg.

Im Zuge der Verwaltungsreform von 1852 wurde der kleine Amtssprengel westlich des Steinhuder Meeres um den Gerichtsbezirk des Klosters Loccum mit den Ortschaften Loccum, Münchehagen und Wiedensahl vergrößert. 1859 wurde das Amt aufgehoben und in das Amt Stolzenau eingegliedert. Die Dörfer Mardorf und Schneeren kamen zum Amt Neustadt am Rübenberge.

Gemeinden Bei seiner Aufhebung (1859) umfasste das Amt folgende Gemeinden: Bad Rehburg Loccum Mardorf Münchehagen Rehburg Schneeren Wiedensahl Winzlar

Literatur Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen, Band 10: Hannover. Marburg (Lahn) 1981 Manfred Hamann: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover. Dritter Band: Mittel- und Unterbehörden in den Landdrostei- bzw. Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim und Lüneburg bis 1945. Göttingen 1983, S. 395.

Einzelnachweise

Rehburg Kategorie:Rehburg-Loccum Kategorie:Aufgelöst 1859 Kategorie:Geschichte (Landkreis Nienburg/Weser)