Michael Jahrstorfer (* 28. September 1896 in Marklkofen; † 15. Dezember 1972 in HeidelbergBayerischer Landesverein für Familienkunde: Sterbebilder-Register) war ein deutscher Chemiker und Manager der BASF.
Leben Michael Jahrstorfer wurde im Jahre 1896 geboren. Er studierte an der Technischen Universität München und promovierte 1924 mit der Dissertation Über die Löslichkeit des Stickoxyduls in Salzlösungen: Beiträge zum Problem der Hydratation. Seit 1920 gehörte er der schwarzen Studentenverbindung Polytechnischer Club München (seit 1931 Münchener Burschenschaft Franco-Bavaria in der DB) an.Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 223.
Jahrstorfer wurde Mitarbeiter der I.G. Farben AG und veröffentlichte mehrere Patente. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Direktor der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik AG in Ludwigshafen am Rhein.
Veröffentlichungen Über die Löslichkeit des Stickoxyduls in Salzlösungen: Beiträge zum Problem der Hydratation. Dissertation, 1924 Verfahren zum Bleichen von Montanwachs. 1936 mit Georg Schwarte: Verfahren zur Herstellung wachs- oder vaselinartiger Stoffe. 1937 mit Georg Schwarte: Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen wachsartigen Stoffen. 1940 Alwin Mittasch zum 80. Geburtstag. In: Zeitschrift für Elektrochemie und angewandte physikalische Chemie. Band 54, 1950, Heft 1, S. 1–3, doi:10.1002/bbpc.19500540102.
Literatur Europa Chemie, Nachrichtendienst der Zeitschrift Chemische Industrie, Jahrgang 1971
Einzelnachweise
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